Polizei nimmt rechtsextreme Tänzer in Schutz

ÖH Salzburg kritisiert Verbot der Demo gegen rechtsextremen WKR-Ball am 65. Jahrestag der Befreiung von Ausschwitz

Salzburg (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft -Salzburg (ÖH) verurteilt
das Verbot der Demonstration gegen den Ball des Wiener Korporationsrings durch die Polizeidirektion Wien auf das Schärfste. "Während rechtsextreme Burschenschaften in einem der repräsentativsten Gebäude unserer Republik auftanzen, wird das verfassungsrechtlich verankerte Grundrecht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit empfindlich beschnitten - zynischerweise gerade am 65. Jahres der Befreiung des Nazi-KZ-Lagers Auschwitz", ärgert sich Tatjana Markl vom Vorsitzteam der ÖH Salzburg. Die Bundespolizeidirektion Wien gab Mittwochmittag bekannt, dass die für Freitag geplante Demonstration aufgrund angeblicher Gefährdung der öffentlichen Sicherheit untersagt werde. Nähere Details wurden nicht genannt. "Die DemonstrantInnen, die sich gegen anti-demokratische und geschichtsrevisionistische Burschenschaften wenden, werden durch das Demo-Verbot in ein schiefes Licht gestellt", ist Svjetlana Vulin vom ÖH-Vorsitzteam entsetzt. "Die Polizei nimmt durch das Verbot rechtsextremes Gedankengut in Schutz", so Vulin.

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