Kysela: Wie schwarze Personalpolitik funktioniert sieht man am E-Mail-Skandal im Landesklinikum St. Pölten

Schneeberger soll sich um die Verantwortung in seinem eigenen Bereich kümmern!

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Wie 'objektive' ÖVP-Personalpolitik funktioniert sieht man an den Vorkommnissen im Rahmen des an die Öffentlichkeit gekommenen E-Mail-Skandals über Personalentscheidungen im Landesklinikum St. Pölten. Da wurde ungeniert von VP-Gemeinderäten bis ins Büro von VP-LHStv. Sobotka parteipolitisch interveniert und andere MitarbeiterInnen denunziert, nur um braven Parteisoldaten von Pröll, Schneeberger und Co. ohne jedwedes Objektivierungsverfahren den Vorzug bei Postenbesetzungen zu geben. Weder Pröll, noch Sobotka fühlen sich für derartige Vorgänge auch nur im Geringsten verantwortlich, was auch ihre jüngsten Anfragebeantwortungen zu SPÖ-Anfragen zu diesen Vorgängen im NÖ Landtag belegen. Objektive und sachliche Kriterien bei Personalentscheidungen sind bei der ÖVP so wenig anzutreffen wie Schnee in der Wüste", reagiert St. Pöltens Vizebürgermeisterin Susanne Kysela auf heutige Aussagen von VP-Schneeberger zum Rücktritt von St. Pöltens Fachhochschulrektor Vyslozil.****

Kysela sieht jedenfalls in Schneebergers heutigen Aussagen den Versuch der ÖVP, künftige Personalentscheidungen in der Fachhochschule schon vorab parteipolitisch und damit schwarz zu beeinflussen. "In St. Pölten zählt strikte Objektivität und Unabhängigkeit, was im Einflussbereich des Landes, wie eben jüngste Vorkommnisse zeigen, nicht der Fall ist. Vorab Druck ausüben zu wollen, wird die Landeshauptstadt nicht zur Kenntnis nehmen. Wie auch in der Vergangenheit werden Personalentscheidungen in St. Pölten nachvollziehbar und ohne Beeinflussung erfolgen", so Kysela, die auch daran erinnert, dass die zuständige Direktorin des Landesklinikums St. Pölten, die ja bei den VP-Interventionen "so nicht mitspielen wollte", dann einfach vor die Tür gesetzt wurde.
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