FPÖ-Herzog: Flächendeckende Videoüberwachung - Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln garantieren

Anbindung an ein direktes Notrufnetz

Wien (OTS/fpd) - Bereits im Vorjahr wurde medial auf Gewalttaten
in öffentlichen Verkehrsmitteln aufmerksam gemacht: Kontrolleure würden bei der Ausübung ihres Dienstes immer öfter angegriffen und sogar krankenhausreif geprügelt. Doch damit nicht genug - auch die Übergriffe auf Passagiere nehmen bedenkliche Ausmaße an, wobei zu beachten ist, dass nur ein geringer Teil davon - die besonders dramatischen Vorfälle - öffentliche (mediale) Beachtung findet und kleinere Übergriffe oft unerwähnt bleiben, so heute der FPÖ-Wien Stadtrat Johann Herzog im Zuge der Gemeinderatssitzung.

Die Attacke auf den 14-jährigen Florian, der von einer Bande ausländischer Jugendlicher in Form eines Jochbeinbruches schwer verletzt wurde, ist ein besonders tragisches Beispiel für Vorfälle, von denen nicht nur regelmäßig in den Medien zu lesen, sondern "unter der Hand" im persönlichen Gespräch viel häufiger zu hören ist. "Große Angst vor Gewalt in Bus und Bim" stellt die Kronen Zeitung am 20.01.2010 fest: Menschen unterschiedlichsten Alters fühlen sich in öffentlichen Verkehrsmitteln gefährdet, viele fahren zu bestimmten Zeiten (soweit möglich) gar nicht mehr, so Herzog.

Auf Dauer droht unter diesen Umständen neben der Gefährdung und dem Sinken der Lebensqualität der Bevölkerung auch ein Rückgang der Fahrgastzahlen, zumindest aber werden Akzeptanz und Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel beeinträchtigt. Neben aktuellen Maßnahmen zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs müssen also dringend auch Sicherheit und Sicherheitsgefühl der Fahrgäste verbessert werden. Auch den Fahrscheinkontrolleuren ist es absolut nicht zumutbar, dass ihr Dienst immer wieder mit Verletzungen im Krankenhaus endet, so Herzog weiter.

Mit konkreten Maßnahmen für mehr Sicherheit im öffentlichen Verkehr kann also nicht weiter zugewartet werden. Zu einer Verharmlosung oder einem "Aussitzen" der Vorfälle darf es in diesem Fall keineswegs kommen. Die Stadt Wien ist in der Pflicht, Sicherheit und Lebensqualität im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu verbessern und zu erhalten. Dazu ist hier ein gemeinsames Vorgehen mit den Wiener Linien GmbH und Co KG erforderlich. Die FPÖ bringt aus diesem Grund einen Antrag im heutigen Gemeinderat ein.

Der Wiener Bürgermeister möge gemeinsam mit Stadträtin Brauner auf die Wiener Linien GmbH einwirken und für eine verstärkte Präsenz von Sicherheitspersonal, flächendeckender Videoüberwachung, Anbindung an ein direktes Notrufnetz (Polizei) für Fahrgäste und eine bessere Vorbereitung und Schulung der Mitarbeiter (Fahrer und Kontrolleure) in Hinblick auf Notwehr, Nothilfe und Erste Hilfe sorgen, um ein größtmögliches Maß an Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln zu garantieren, so Herzog abschließend. (Schluss) paw

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/85

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien, Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0008