Präsentation Roadmap Sonnenheizung

30% des Energieziels Österreichs im Rahmen der Klimastrategie durch Umgebungswärme abdeckbar

Wien (OTS/PWK069) - Gestern, Dienstag, wurde anlässlich einer Pressekonferenz im Rahmen der Aquatherm die vom Bundesverband WärmePumpe (BWP) herausgegebene Roadmap "Sonnenheizung 2020 - Mit Umgebungswärme zum Ziel" vorgestellt, die ab sofort auf der Homepage des BWP zum Download bereitgestellt ist.

Bis 2020 können 28 PJ erneuerbare Umgebungswärme durch Wärmepumpen verfügbar gemacht werden. Damit werden 30% des Ausbauzieles im Rahmen der Energiestrategie Österreich 2020 alleine durch Umgebungswärme erreicht. 2.300.000 t CO2 können jährlich eingespart werden. Dies entspricht 24% des EU-Zieles, welches Österreich bis 2020 erfüllen muss. Der Autor der Roadmap, Dr. Gerald Lutz und der stv. Obmann des BWP, Ing. Thomas Mader, machten dabei deutlich, wie die Roadmap dazu beitragen soll, geeignete Rahmenbedingungen für die Wärmepumpe zu schaffen, damit im Jahr 2020 diese Ziele erreicht werden können.

Die Nutzung von Umgebungswärme zur Raumwärme- und Warmwassergestehung für den privaten, öffentlichen und gewerblichen Bereich hat in Österreich und der EU große Bedeutung. Wärmepumpen verursachen im Vergleich zu anderen Energiesystemen die geringsten Betriebskosten, sie verfügen über ein sehr hohes Potenzial zur Substitution von fossilen Energieträgern, sowie zur kostengünstigen Reduktion von CO2-Emissionen und Luftschadstoffen. Das gewinnt vor dem Hintergrund der gescheiterten Kopenhagen-Konferenz immer mehr an Bedeutung.

Nur durch Wärmepumpen kann die überall und jederzeit verfügbare Umgebungswärme technisch genutzt und verfügbar gemacht werden. Wärmepumpen, die Umgebungswärme nutzen, sind demnach als Sonnenheizungen zu bezeichnen und bieten so ein unendliches Potenzial, um die Menschheit mit Wärme zu versorgen.

Durch die Nutzbarmachung der Umgebungswärme kann die Versorgungssicherheit unterstützt werden, da Umgebungswärme ein regional überall verfügbarer Energieträger ist, und die dafür notwendige Antriebsenergie wiederum durch regional verfügbare Energieträger erstellt werden kann. Damit ist die Nutzung der Umgebungswärme auch als sozial dauerhaft zu bezeichnen. (us)

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