Neugebauer: Gedenktag als Mahnung und Auftrag gegen Gleichgültigkeit und Vergessen

2. Nationalratspräsident zu Internat. Holocaust-Gedenktag und 65 Jahre Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der heutige Internationale Holocaust-Gedenktag und der 65. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz sind Mahnung und Auftrag zugleich, in Gedenken an die Opfer der Vernichtungsmaschinerie des Nationalsozialismus allen nationalsozialistischen Strömungen und Tendenzen aufs Schärfste entgegenzutreten, so der der Zweite Nationalratspräsident Fritz Neugebauer heute, Mittwoch. ****

Im Sinne einer aktiven Menschenrechtserziehung gilt es, in "gemeinsamer historischer Reflexion die Gelegenheit zur Annäherung und Versöhnung zu schaffen", wie es der polnischen Gelehrte und Politiker Wladyslaw Bartoszewski formulierte. Gerade in Hinblick auf die Ergebnisse der von der Grundrechtagentur der EU herausgebrachten Studie wird es darum gehen, politischer Bildung an Schulen und Gedenkstätten mehr Augenmerk zu schenken. "Hier hat auch das Parlament eine zentrale Aufgabe wahrzunehmen", betonte Neugebauer.

In diesem Zusammenhang unterstrich Neugebauer auch die in Vorbereitung befindliche Neugestaltung der österreichischen Gedenkstätte in Auschwitz oder auch die jüngste Einigung zur Renovierung der jüdischen Friedhöfe in Österreich. "Österreich hat mit der Einrichtung des Nationalfonds, des Allgemeinen Entschädigungsfonds und des Versöhnungsfonds wichtige Schritte gesetzt, um seine Verantwortung gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus wahrzunehmen. Dabei leisten auch die zahlreichen vom Nationalfonds und vom Zukunftsfonds geförderten Gedenkprojekte ganz wesentliche Erinnerungs- und Gedenkarbeit und einen Beitrag gegen Gleichgültigkeit und Vergessen", schloss der Zweite Präsident. (Schluss)

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