Oberhauser: Ärztegesellschaften bringen viele Vorteile für die Patienten

Kritik von Ärztekammer und FPÖ nicht nachvollziehbar

Wien (OTS/SK) - "Ärztegesellschaften bringen deutliche Verbesserungen für die Patientinnen und Patienten", begrüßte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser am Mittwoch den von Gesundheitsminister Alois Stöger vorgelegten Entwurf, der die Schaffung von Ärztegesellschaften ermöglichen soll. "Die Kritik von Ärztekammer und der FPÖ ist daher für mich nicht nachvollziehbar", so Oberhauser. ****

Besondere Fortschritte bringen Ärztegesellschaften für den ländlichen Bereich. Wo bisher lange Anfahrtswege für verschiedene Facharztbesuche notwendig waren, wird nun eine bessere, weil nähere, Versorgung ermöglicht. "Gerade in weniger dicht besiedelten Gebieten und für Patienten, die nicht mobil sind, ist eine Ärzte GmbH eine wichtige Verbesserung in der Qualität ihrer Gesundheitsversorgung", so Oberhauser. Fachärzte aus verschiedenen Gemeinden können etwa die Räumlichkeiten und die Infrastruktur der anderen Gesellschafter in den jeweils anderen Orten mitnutzen. Die Zusammenschlüsse mehrerer Ärzte gleicher Fachrichtung bringen auch den Vorteil längerer Öffnungszeiten - eine Praxis mit 120 Stunden statt 25 Stunden ist durchaus denkbar. "Längere Öffnungszeiten am Abend oder auch am Wochenende würden besonders berufstätigen Personen entgegenkommen und auch die Wartezeiten verkürzen", so Oberhauser.

"Dass die Ärztekammer in einer Aussendung vorgibt, nicht informiert worden zu sein, ist nicht korrekt", kritisierte die SPÖ-Gesundheitssprecherin. Der vollständige Entwurf wurde allen Beteiligten, so auch der Ärztekammer - die sich einen solchen Entwurf wünschte - vorgelegt. Auch FP-Karlsböck und Belakowitsch-Jenewein sprangen auf den Zug auf und übten inhaltsleere und schlichtweg falsche Kritik. "Minister Stöger ist ausgesprochen dialogbereit, er führt selbstverständlich Gespräche mit allen Beteiligten", so Oberhauser abschließend. (Schluss) bj

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