VP-Mickel: Linie 2 muss endlich verbessert werden

ÖVP Josefstadt übergibt 1.200 Unterschriften von verärgerten Fahrgästen

Wien (OTS) - Auf Grund der Umstellung vom J-Wagen auf die Linie 2 haben sich zahlreiche Verschlechterungen für die Josefstädterinnen und Josefstädter ergeben. Während beispielsweise die Umstellung auf Niederflurwagen des J-Wagen praktisch vollständig vollzogen war, bestanden nach der Einführung der Linie 2 nicht einmal mehr 35 % aus sogenannten ULF. Auch die längere Streckenführung hat durch die erhöhte Verkehrsbeeinflussung eine schlechtere Frequenz und damit längere Wartezeiten nach sich gezogen - und das nicht nur bei Demonstrationen am Ring. Die Verschlechterungen spüren die Josefstädter Fahrgäste täglich.

"Wir haben bereits kurz nach der Umstellung vor mehr als einem Jahr auf all diese Probleme hingewiesen. Von Seiten der Wiener Linien wurde damals nur beschwichtigt. Geschehen ist nichts", meint die Spitzenkandidatin der ÖVP Josefstadt Veronika Mickel verärgert.

Während die Josefstädter Grünen bei ihrem Kernthema "Öffentlicher Verkehr" im letzten Jahr untätig waren, hat die ÖVP Josefstadt inzwischen 1.200 Unterschriften von betroffenen Fahrgästen im Bezirk gesammelt. Diese wurden heute im Büro der zuständigen SP-Stadträtin Brauner, in Anwesenheit des Direktors der Wiener Linien Lichtenegger und des Vorsitzenden des Verkehrsausschusses GR Hora übergeben. Gleichzeitig wurden seitens der ÖVP Forderungen nach einer raschen Verbesserung der Situation durch kürzere Intervalle und einem verstärkten Einsatz von Niederflurgarnituren deponiert.

"Es wurden uns zwar Zusagen auf Überprüfungen und besondere Beobachtung der Situation auf der Linie 2 gemacht. Ob diese aber auch zu spürbaren Verbesserungen für die betroffenen Fahrgäste führen, wird abzuwarten sein. Nachdem die SPÖ ja gerade mit der Volksbefragung ihre Bürgernähe demonstrieren will, hat sie nun hier die Gelegenheit zu zeigen, wie ernst ihr das Thema tatsächlich ist. Wir werden sie jedenfalls nicht nach Versprechungen, sondern vor allem an den Ergebnissen messen", so Mickel abschließend.

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