FCG-Gajdosik: Hacklerregelung muss auch in Zukunft bestehen bleiben!

45 bzw. 40 Jahre Beitragsleistung müssen genug sein

Wien (OTS/FCG) - "Unser Motto lautet weiterhin '40 bzw. 45 Jahre sind genug!'", kritisiert der Vorsitzende der FCG Wien, Alfred Gajdosik, das Ansinnen der Wirtschaft, die Hacklerregelung schon vorzeitig abschaffen zu wollen. "Für uns muss es zuerst zu einer Beseitigung der Schwachstellen im Pensionssystem kommen. Selbstständige und Bauern bezahlen derzeit weitaus geringere Beiträge als Arbeitnehmnerinnen und Arbeitnehmer. Diese Ungerechtigkeit muss zuerst beseitigt werden", fordert Gajdosik.

"Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die 40 bzw. 45 Jahre ins Pensionssystem eingezahlt haben, sind keine Schmarotzer, so wie das die Repräsentanten der Wirtschaftskammer immer wieder darstellen. Diese Personen haben einen ordentlichen Beitrag zum Pensionssystem geleistet und das muss sich auch lohnen, indem sie weiterhin abschlagsfrei in Pension gehen können", so Gajdosik.

"Aber auch für die älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer muss etwas getan werden. Die Wirtschaft ist immer besonders laut, wenn es um die sogenannte Hacklerregelung geht, dabei fehlt es an altersgerechten Arbeitsplätzen und darum sollten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer an erster Stelle kümmern", fordert Gajdosik weiter.

"Auch die Altersteilzeit muss noch einmal überarbeitet werden. Es darf hier zu keinen weiteren Änderungen kommen. Frauen sollen weiterhin mit 53 Jahren und Männer mit 58 Jahren die Altersteilzeit in Anspruch nehmen können. Weiters muss die Blockvariante wieder attraktiver werden. Wenn Beschäftigte die Blockvariante in Anspruch nehmen und eine Ersatzkraft eingestellt wird, muss die Förderung für den Dienstgeber weitaus attraktiver sein als das jetzt der Fall ist", so Gajdosik abschließend.

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