Grüne Wien fordern finanzielle Absicherung für PolizistInnen bei Berufsunfähigkeit

Wien (OTS) - Die Grünen Wien fordern eine finanzielle Absicherung für Einsatz-kräfte, wenn sie berufsunfähig werden. "PolizistInnen, Feuerwehr-männer/frauen oder RettungssanitäterInnen sind auf Grund ihrer beruflichen Tätigkeit immer wieder Gefahren ausgesetzt. Oft werden bei diesen Einsätzen nicht nur erfahrene MitarbeiterInnen, sondern auch junge Menschen schwer verletzt", betont die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou. Durch die geringen Vordienst-zeiten erhalten gerade junge, körperlich beeinträchtigte Einsatzkräfte nur sehr geringe Mindest- bzw. Berufsunfähigkeits-pensionen, die kaum zur Lebensführung ausreichen. "Nur ein Fonds der öffentlichen Hand oder ähnliche finanzielle Einrichtungen können in derartigen Fällen eine dauerhafte und ausreichende Unterstützung gewährleisten", so Vassilakou. Die Grünen Wien fordern deshalb die Schaffung eines Wiener Hilfsfonds für im Dienst unverschuldet körperlich zu Schaden gekommene Sicherheits- und Rettungskräfte, aus dem deren dauerhafte finanzielle Absicherung bei Berufsunfähigkeit sichergestellt wird.

Die "Mindestpension" für Opfer von Unfällen oder Übergriffen soll sich nach der derzeitigen Pensionshöhe einer/s ChefinspektorIn der BPD Wien richten (aliquot) und bis zum Ende der Berufsunfähigkeit oder das ganze Leben lang gelten. Voraussetzung zur Erlangung von Unter-stützungen soll die unverschuldete im Einsatz erlittene Verletzung, die zu einer anschließenden Berufsunfähigkeit - oder einer befristeten Berufsunfähigkeit - führt, sein.

Weiters fordern die Grünen Wien eine finanzielle Absicherung von Einsatzkräften bei Berufsun-fähigkeit durch im Dienst erlittene Verletzung mittels Bundesbeiträgen.

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