Untersagung der Anti-WKR-Demo eine Frechheit!

Während Rechtes Gedankengut polizeilich geschützt wird, wird die Gegendemonstration untersagt.

Wien (OTS) - Die ÖH kritisiert die Entscheidung der Exekutive, die Gegendemonstration zum Rechten Event des Jahres zu untersagen aufs Schärfste. Während in den Räumlichkeiten der Hofburg beim Ball des Wiener Korporationsrings ungehindert rechtes Gedankengut ausgetauscht werden kann, wird die zivilgesellschaftliche Offenlegung der Gesinnung dieser Verbindungsbrüder und der Widerstand dagegen polizeilich verboten. Das ist eines Rechtsstaates nicht würdig. Nichts desto trotz fordert die ÖH alle AntifaschistInnen dazu auf, ihre Kritik am Festkommers zum Ausdruck zu bringen.

Im Wiener Korporationsring sind mehr als zwanzig lokale Studentenverbindungen organisiert, die sich politisch in einem Spektrum zwischen "national-freiheitlich", völkisch-deutschnational und offen rechtsextrem bewegen. Die Gegendemonstration, die zum Ball des Korporationsrings am 29. 1. 2009 geplant ist, wurde heute polizeilich untersagt.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/144

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Michaela Wein, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto: presse@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001