SP-Valentin an VP-Stiftner: Wassergebühr seit 15 Jahren nicht erhöht

ÖVP sollte wissen: Wien hat europaweit niedrigste Preise und Top-Qualität!

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Wiener ÖVP befindet sich offensichtlich bereits voll im Wahlkampffieber. Das unterstreichen auch die jüngsten Behauptungen von VP-Gemeinderat Stiftner zum Thema Wassergebühr. Entweder ist Stiftner völlig uninformiert oder er agiert wider besseres Wissen. Beides wäre ohnehin schlimm genug. Die Wassergebühr in Wien wurde nämlich seit 15 Jahren nicht erhöht, sie wurde auch von der Valorisierung ausgenommen. Bei europaweit niedrigsten Preisen versorgen die Wiener Wasserwerke die Wiener Bevölkerung täglich mit Top-Qualität", stellte Mittwoch der Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat Erich Valentin, die Behauptungen des VP-Politikers richtig. "Die ÖVP sollte sich einmal die Wasserpreise österreichweit aber auch europaweit anschauen und wird kleinlaut zugeben müssen, dass Wien hier absolut im niedrigsten Niveau liegt", so Valentin, in seiner scharfen Zurückweisung der "täglichen Schlechtrederei der Wiener Wasserversorgung durch die ÖVP".

Im österreichweiten Vergleich rangieren die Wiener Gebühren im untersten Bereich. in Wien kosten 1.000 Liter Trinkwasser 1,18 Euro (ohne Ust), in Graz 1,53 Euro, in Mödling 1,60 Euro oder in Salzburg 1,31 Euro, Im Vergleich zu deutschen Städten zeigt sich ebenfalls ein klares Bild: In Berlin kosten 1.000 Liter 2,07 Euro, in Stuttgart 2,19 Euro oder in Kassel 2,26 Euro, in München 1,39 Euro oder in Hamburg 1,42 Euro.

"Obwohl Wien im Vergleich mit anderen Städten eine sehr günstige Trinkwassergebühr hat, liefert Wien hochqualitatives Quellwasser zu jedem Wasserhahn in jeden Wiener Haushalt. Die meisten anderen Städte können nur aufbereitetes Grundwasser bereitstellen", erläuterte Valentin weiter den Sachverhalt und ergänzte, dass es "auch die immer wieder von Stiftner behaupteten Einnahmenüberschüsse bei den Wiener Wasserwerken nicht gibt."

"Die Wiener Wasserwerke (MA 31) geben jährlich rund 120 Millionen Euro für die Trinkwasserversorgung der Bundeshauptstadt aus. Dazu kommt die nachhaltige Bewirtschaftung der rund 40.000 ha im Eigentum der Stadt stehenden Quellenschutzwälder im Gebiet Hirschwang, Nasswald und Wildalpen durch das Forstamt der Stadt Wien im Ausmaß von ca. 12 Millionen Euro", schloss Valentin. (Schluss)

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