CA IMMO: 500 MIO. Euro CASH FÜR INVESTMENTS

Hohes Wertschöpfungspotenzial aus Quartiersentwicklungen/ Renditesenkungen für hochwertige Immobilien sowie steigendes Transaktionsvolumen für 2010 erwartet

Wien (OTS) - Nach zwei schwierigen Jahren für die Immobilienbranche setzt CA Immo auf organisches Wachstum. Mit einer umfangreichen Projektpipeline ist vor allem Deutschland Triebfeder für den geplanten kontinuierlichen Vermögensaufbau der kommenden Jahre. Die Strategie setzt insbesondere auf hohe Wertschöpfung durch Quartiersentwicklung und das marktangepasste Heben der Reserven im Liegenschaftsportfolio der CA Immo-Tochter Vivico. Zusätzlich sucht CA Immo 2010 Investitionsmöglichkeiten für Einzelzukäufe vermieteter Büroimmobilien zur zusätzlichen Stärkung der Mieterlöse.

Größter Projektentwickler in Deutschland

Die CA Immo Gruppe hat aktuell rund 400.000 m2 Bruttogrundfläche mit einem Gesamtprojektvolumen von über einer Milliarde Euro in Bau. Der Anteil der CA Immo an den verbleibenden Baukosten beträgt rund 500 Mio. Euro, diese sind durch Kreditzusagen und Eigenmittel zu 100% gedeckt. Mehr als 80 % dieser Entwicklungsprojekte entfallen auf Deutschland, darüber hinaus besitzt die Gruppe zentrale deutsche Liegenschaftsreserven im Wert von über 500 Mio. Euro. Dadurch ist die CA Immo Gruppe der größte Projektentwickler in Deutschland. Dr. Bruno Ettenauer, CEO der CA Immo: "Derzeit sind wir einer der wenigen Projektentwickler, die in Deutschland ihre Pläne kontinuierlich umsetzen können. Wir setzen bewusst auch auf antizyklische Investments! Ab 2011 werden wir hochwertige Flächen auf den Markt bringen, zu einem Zeitpunkt, an dem die Wirtschaft wieder anziehen und die Büronachfrage steigen sollte." Da am deutschen Markt auch in den vergangenen Jahren nur sehr dosiert Flächen geschaffen wurden, ist für die kommenden Jahre eine gute Marktabsorption zu erwarten.

Bestandsimmobilien: Rekordvermietungen im Dezember 2009

Das Bestandsportfolio im Wert von rund 2,7 Mrd. Euro ist für CA Immo ein stabiler Ertragsbringer, der laufend je nach Marktsituation optimiert wird. Trotz diverser Abstecher in andere Nutzungsarten steht ganz klar Büro im Fokus des Vermögensaufbaus. Um die stabilen Erträge der Bestandsimmobilien langfristig zu sichern, ist 2010 die aktive und frühzeitige Neuverhandlung auslaufender Mietverträge im Vordergrund. Wolfhard Fromwald, CFO der CA Immo: "Auch 2009 haben wir uns sehr aktiv um unsere Mieter bemüht. Mit Erfolg: Allein im Dezember 2009 konnten wir konzernweit Mietverträge im Ausmaß von 45.000 m2 abschließen, darunter eine Neuvermietung in Warschau sowie eine Vertragsverlängerung in Deutschland mit je über 15.000 m2."

Deutschland: Von der Brache zum integrierten Stadtteil

Über ihre Tochtergesellschaft Vivico Real Estate hält CA Immo in Deutschland wertvolle Liegenschaftsreserven in besten zentralen Lagen. Diese ausgedehnten Entwicklungsflächen befinden sich in unterschiedlichen Projektphasen der Aufbereitung und sollen in den kommenden Jahren zügig bis zur Baureife entwickelt und dann entweder an Bauträger verkauft, für einen Endinvestor selbst bebaut oder nach Fertigstellung ins eigene Bestandsportfolio aufgenommen werden. Diese Form der Quartiersentwicklung von der brachliegenden Fläche ohne Bebauungsplan bis zum fertigen Stadtteil birgt hohes Wertschöpfungspotenzial und stellt eine ideale Ergänzung zum stabilen Grundgeschäft der Bestandsimmobilienbewirtschaftung dar. Dr. Ettenauer: "Unsere Entwicklungsprojekte und Stadtquartiere sind auf nachhaltigen und stetigen Wertzuwachs ausgerichtet. Im Sinne unserer langfristigen Wachstumsstrategie können wir je nach Marktlage Flächen entwickeln und laufende Erträge sichern."

Österreich: Handel und Hotel

In Österreich geht 2010 das innerstädtische Einkaufszentrum Galleria Landstraße in die zweite Phase der Revitalisierung und wird voraussichtlich im Spätsommer 2010 neu eröffnet. Bis 2011 werden darüber hinaus auf zwei CA Immo-Liegenschaften in Salzburg und Wien Hotels für die Hotelkette Meininger gebaut und anschließend langfristig verpachtet.

Marktausblick: Sinkende Renditen, mehr Transaktionen

Die Folgen der instabilen Wirtschaftslage haben sich quer über alle Immobilienmärkte in Form von stark rückläufigen Transaktionszahlen, steigenden Renditen sowie sinkender Nachfrage nach Büroimmobilien niedergeschlagen. Für 2010 erwartet CA Immo ein Anspringen des Investmentmarktes sowie sinkende Renditen bei hochwertigen Immobilien. "Für Premium-Büroobjekte in guter Qualität in ausgezeichneten Lagen und mit langen Mietvertragslaufzeiten entwickelt sich zunehmend ein Wettbewerb auf Investorenseite", so Fromwald. "In Frankfurt zum Beispiel sind die Renditen deshalb schon Ende 2009 leicht gesunken. Da viele Projekte international derzeit 'on hold' stehen, erwarten wir uns für die kommenden Jahre gute Verwertungsmöglichkeiten für unsere aktuellen Projektentwicklungen."

Osteuropa polarisiert

Zur weiteren Entwicklung der osteuropäischen Wirtschaft gibt es unterschiedlichste Einschätzungen. Sollte die Stabilisierung, ausgehend vor allem von Deutschland, greifen, sind steigende Mietpreise zu erwarten, da wenig Angebot am Markt ist und aktuell auch wenig entwickelt wird. Inwieweit die Renditen wieder fallen werden, hängt von der Finanzierungsfreudigkeit der Banken ab. Da derzeit viel Cash im Umlauf ist, stehen die Zeichen dafür aber gut. Fromwald: "Langfristige Fundamentaldaten machen Osteuropa zu einem interessanten Markt."

Über CA Immo

CA Immo wurde 1987 gegründet und entwickelt bzw. investiert in gewerbliche Immobilien (Schwerpunkt auf Büros) in Österreich, Deutschland und über das Tochterunternehmen CA Immo International auch in Osteuropa. In den vergangenen zwei Jahren hat sich CA Immo verstärkt am deutschen Markt etabliert, vom derzeitigen gesamten Immobilienvermögen von rund 3,7 Mrd. Euro (Stand: 30.9.2009) entfallen mittlerweile ca. 60 % auf Deutschland. Zum Jahreswechsel 2007/2008 erwarb CA Immo mit dem deutschen Vivico-Konzern den führenden Entwickler von Stadtquartieren in Deutschland. CA Immo notiert an der Wiener Börse und ist zum jetzigen Zeitpunkt mit rund 90 % im Streubesitz.

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