Moser zu Buwog: "Diese Skandale sind das wahre Erbe von Schwarz-Blau"

ÖVP-FPÖ-Regierung hat Strizzi-Truppe gefördert, die die Republik ausgesackelt haben

Wien (OTS) - "Das wahre Erbe von Schwarz-Blau 10 Jahre nach Verkündung dieser Regierung zeigt sich in der Buwog-Affäre. Was bleibt ist die Einrichtung eines Systems von Strizzis und Freunderln, die die Republik ausgesackelt haben", erklärte die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser. "Allein bei der Buwog geht es um mysteriöse Provisionen in zweistelliger Millionenhöhe. Ich würde auch vermuten, dass es im weiteren um illegale Parteienfinanzierung geht." Die derzeitigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gehen unter anderem auf eine entsprechende Anzeige der Grün-Abgeordneten zurück. "Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Buwog-Aufsichtsrat Karl Ernst Plech, Ex-Immofinanz-Chef Karl Petrikovics, Walter Meischberger und PR-Berater Peter Hochegger haben hier dafür gesorgt, dass den SteuerzahlerInnen Millionenbeträge entgangen sind. Dazu dürften sie auch dreist in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Beim Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften (Buwog) geht es immerhin um Amtsmissbrauch, Bruch des Amtsgeheimnisses, Untreue und 'wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Vergabeverfahren'."

"Aufklärungswürdig ist auch die Plech-Strache-Connection", stellte Moser fest. Denn: Plech war auf Betreiben der Wiener FPÖ unter ihrem Chef Heinz-Christian Strache Vertreter im Banken-, Medien- und Immobilienbereich. So vertrat Plech die FPÖ im Sparkassenrat der AV-Z, der ehemaligen Mutter der Bank Austria.

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