ÖAMTC: Arktische Temperaturen halten Pannenhilfe in Ostösterreich auf Trab

Club-Panneneinsatz für Marlies Schild und Benni Raich in Schladming

Wien (OTS) - Minus 17,9 Grad Celsius in Kleinzicken, Burgenland. Minus 26,7 Grad in Gars am Kamp, Niederösterreich. Minus 15,3 Grad am Stadtrand von Wien. Die Kälte hat Ostösterreich fest im Griff. Das führt dazu, dass viele Fahrzeuge ihren Dienst versagen. Deshalb werden derzeit in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland rund 1.500 ÖAMTC-Panneneinsätze pro Tag gefahren. Zum Vergleich: An einem Normaltag (ohne extreme Wettersituation) leistet die ÖAMTC-Pannenhilfe in Ostösterreich rund 800 Einsätze täglich. Doppelt so viele Einsätze wie normal melden heute, Mittwoch, die von der Kälte besonders stark betroffenen ÖAMTC-Stützpunkte Wr. Neustadt, Krems, Hollabrunn, Gänserndorf und Baden. "Alte Batterien, die bisher noch durchgehalten haben, hauchen bei diesen arktischen Temperaturen ihr Leben aus", sagt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. Rund 90 Prozent der Pannen sind auf Batterieversagen zurückzuführen.

Der anhaltend kalte Jänner beschert der ÖAMTC-Pannenhilfe in Wien, Niederösterreich und Burgenland überhaupt ein Einsatzhoch. Seit Jahresanfang gab es 27.500 Pannenhilfen. Der bisher einsatzstärkste Tag war Montag, der 25. Jänner, mit 1.770 Pannenhilfen. "Viele ÖAMTC-Mitglieder entdeckten am Montagmorgen, dass die Autobatterie ihren Geist aufgegeben hat", erzählt Samek.

Schladminger Nachtslalom mit ÖAMTC-Einsatz für Marlies Schild und Benni Raich

Marlies Schild und Benni Raich hatten gestern Abend ihren großen Einsatz beim Schladminger Nachtslalom in der Steiermark. Heute Morgen - bei der geplanten Abreise - passierte das Hoppala. Marlies Schild war gerade beim Beladen des Wagens, als die Heckklappe zufiel und der Schlüssel eingesperrt war. Was tun? Rasch den ÖAMTC gerufen und nach ca. 20 Minuten eilte auch schon der Gelbe Engel Harald Royer zu Hilfe. Trotz nahezu minus 10 Grad konnte er in gefühlvoller Feinarbeit die Heckklappe so weit öffnen, dass der Schlüssel bewegt und das Auto geöffnet werden konnte. Harald Royer freute sich mit den Schistars, dass er helfen konnte und war dann schon wieder unterwegs zum nächsten Einsatz.

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