BZÖ-Spadiut: Ärzte sollen bei langen Wartezeiten Entschädigungen zahlen

Wien (OTS) - Wenn Ärzte bei abgesagten Terminen kassieren, dann müssen sie ihre Patienten auch entschädigen, wenn diese wegen eines schlechten Terminmanagements lange warten", erklärt BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut. Er kritisiert diese "Abzocke", die sich in kleinen Teilen der Ärzteschaft offenbar breit mache. So bekomme ein Humanmediziner eine Wochenend- oder Nachtbereitschaft bezahlt, Tierärzte aber erhalten für Bereitschaftsdienste keine Vergütung.

"Die Mediziner müssen erkennen, dass sie auch Dienstleister sind", so Spadiut. In diesem Sinne müsse auch dafür gesorgt werden, dass Ordinationen nicht überquellen, Patienten oft stundenlang warten müssen und dadurch auch einen Verdienstentgang haben. Selbstverständlich könne es auch Notfälle geben, die auch sorgfältigste Planung durcheinander bringen.

Dass Ärzte bei nicht eingehaltenen Terminen aber ein fürstliches Honorar rechtens verlangen dürfen, sieht der BZÖ-Gesundheitssprecher nicht ein. Für ihn kann daher die Entschädigungsleistung nur in beide Richtungen funktionieren - "und da müssen die Ärzte bei schlechtem Terminmanagement auch blechen!"

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4527

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0001