ARBÖ: Rekord-Panneneinsätze durch arktische Kälte

Wien (OTS) - Die kälteste Nacht seit mehr als 15 Jahren, mit Temperaturen bis zu minus 27,6 Grad (Gars am Kamp, NÖ) beschert dem ARBÖ-Pannendienst seit den frühen Morgenstunden Rekord-Einsätze. Speziell im Osten und Süd-Osten des Landes, wo die Kälte extrem zugeschlagen hat, gibt es bis zu sechs Mal mehr Einsätze als an einem normalen winterkalten Morgen.

"Springt nicht an - springt nicht an - springt nicht an", fasst Harald Gnauer von der Einsatzzentrale des ARBÖ-Pannendienstes in Wien die derzeitigen Pannenmeldungen aus Wien zusammen, die im Minutentakt eintreffen. Vor allem Startprobleme verfünffachen die Einsätze der ARBÖ-Pannenfahrer in der Bundeshauptstadt.

"Seit den frühen Morgenstunden fahren wir fünf Mal so viele Einsätze wie sonst. Starthilfe ist auch bei uns hier im Burgenland der Panneneinsatz-Grund Nummer Eins", meldet Gabriele Rittenbacher, Landesgeschäftsführerin des ARBÖ Burgenland.

"Der ARBÖ Niederösterreich hat alles im Einsatz, was vier Räder und zwei Füße hat, um die Mobilität seiner Mitglieder rasch wieder herzustellen," schildert Angelika Stadler vom ARBÖ Niederösterreich. "Wir verzeichnen 50 Prozent mehr Einsätze." Auch hier steht die Starthilfe ganz oben auf der Einsatzliste, doch auch eingefrorene Dieselleitungen und Türen machen den Autofahrern das Wegfahren im Moment unmöglich.

In Oberösterreich führte die extreme Kälte außerdem zu Problemen mit der Fahrzeug-Elektronik: "Wer die Fahrzeugtüre zuwirft, während das Auto von Schnee und Eis befreit wird, kann diese danach plötzlich nicht mehr öffnen", fasst Peter Simader vom ARBÖ Oberösterreich eine Besonderheit der derzeitigen Panneneinsätze zusammen. Die vierfach verstärkte Panneneinsatz-Mannschaft des ARBÖ Oberösterreich bewältigt seit den frühen Morgenstunden fünfzig Prozent mehr Einsätze als normal.

In der Steiermark gibt es vor allem in der Landeshauptstadt Graz ein Drittel mehr Panneneinsätze als sonst. "Auch hier sind unsere Pannenfahrer vor allem wegen Starthilfe und eingefrorener Dieselleitungen im Einsatz," fasst Sabine Jonas vom ARBÖ Steiermark die Lage im Bundesland zusammen.

"In Kärnten war es mit Temperaturen zwischen minus sieben und minus zehn Grad zwar nicht so extrem kalt, wie im Osten des Landes, trotzdem fahren wir seit den Morgenstunden ein Drittel mehr Einsätze als sonst, hauptsächlich um Starthilfe zu geben", analysiert Mag. Thomas Jank, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Kärnten.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/27

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Interessensvertretung & Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: (++43-1) 891 21-244
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0004