SPÖ Rohr: Lasse mir den Mund nicht verbieten!

SPÖ Landesparteivorsitzender sieht Ablauf des Dörfler-Ultimatums gelassen entgegen

Klagenfurt (OTS) - "Ich lasse mir den Mund nicht verbieten", hält SPÖ Landesparteivorsitzender LHStv. Reinhart Rohr neuerlich zu dem von LH Dörfler aufgestellten Ultimatum für eine Entschuldigung fest. Konkret hatte Dörfler eine Entgegnung zur Forderung Rohrs, sämtliche Großprojekte und im Speziellen die Straßenbauprojekte auf die bei BZÖ/FPK offenbar üblichen fünf bis zehn Prozent "Parteispenden" zu überprüfen, erzwingen wollen. "Wo die Wahrheit gesprochen wird, gibt es keinen Anlass für eine Entschuldigung oder Entgegnung", stellt Rohr klar, der dem Ablauf des Ultimatums und der angedrohten Klage gelassen entgegen sieht.

Die weitere Entwicklung dieser Causa bleibe jedenfalls spannend, so Rohr. "Sollte Dörfler seine womöglich allzu vorschnell ausgesprochene Drohung tatsächlich in die Tat umsetzen, wird es interessant sein zu sehen, welche Bauherren und Firmen sich den bereits an uns heran getretenen Zeugen für die Bestellscheinwirtschaft des Herrn Dörfler anschließen werden. Wahrscheinlicher scheint mir allerdings, dass diese Drohung sich als heiße Luft erweisen wird", meint Rohr, der sich nicht vorstellen kann, dass es in Dörflers persönlichem Interesse wäre, wenn beispielsweise das von der Salinen Austria AG gesponserte Auto für einen seiner Wettbewerbe oder die Finanzierung der tausenden Gratis-Spaten für diverse Spatenstiche genauer durchleuchtet werden.

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