Regner zu Opel: Werksschließung dient ausschließlich Interessen der AktionärInnen

Freihandelsabkommen in Zukunft genauer prüfen

Wien (OTS/SK) - "Es geht bei Opel in Antwerpen weniger um eine Werksschließung, sondern schlicht und einfach um eine Betriebsverlagerung mit der Hoffnung, mehr Profite für die Aktionäre herauszuschlagen", so die stv. Delegationsleiterin der SPÖ-EU-Abgeordneten Evelyn Regner am Dienstag. Sie nahm gemeinsam mit anderen EU-Parlamentariern der sozialdemokratischen Fraktion an der Betriebsversammlung der Beschäftigten in Antwerpen teil. "Mit dem Besuch wollten wir unsere Solidarität unter Beweis stellen. Die Schließung des Opel-Werkes ist nicht nur ein schwerer Schlag für Belgien, sondern für ganz Europa", unterstreicht Regner.

"GM setzt sich einfach über europäisches Recht hinweg und ignoriert die Betriebsvereinbarung. Diese Ignoranz ist nicht akzeptabel", betont Regner, die weiter ausführte, dass man alle Mittel ausschöpfen werde, um die GM an seine Verbindlichkeiten gegenüber den Arbeitnehmern zu erinnern. Mit der geplanten Verlagerung nach Südkorea sei auch zu befürchten, dass Opel wesentliche Sozialstandards nicht einhält. Bei Freihandelsabkommen müssten daher die Überbrückungsklauseln viel strenger verhandelt werden. Bei der kommenden Plenartagung werde es im Europäischen Parlament daher eine mündliche Anfrage zum Freihandelsabkommen mit Südkorea geben. (Schluss)

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