FPK KO Scheuch: Missbrauch der Haiti Katastrophe als Politinszenierung

Bundesregierung ist am Zug

Klagenfurt (OTS) - Aufgrund der Tatsache, dass einige österreichische Politiker eine Naturkatastrophe größten Ausmaßes zur persönlichen Profilierung und Medieninszenierung missbrauchen, lässt heute, Dienstag, der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten Ing. Kurt Scheuch folgendes wissen: "Statt Förderungen nach dem Gießkannenprinzip zu vergeben, stellt es für ein kleines Land wie Österreich ein viel größeres Hilfspotential dar, seine Kräfte zu bündeln und gezielte, koordinierte und damit effizientere Hilfe für die Menschen in Haiti zu leisten", betonte Scheuch.

Daher hat der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz Landeshauptmann Gerhard Dörfler bereits Bundeskanzler Werner Faymann ersucht, die Bundesregierung mit all ihren Ressourcen, wie z.B. dem Außenministerium, einzubinden und zu einem gemeinsamen "Haiti-Hilfsgipfel" zu laden. An diesem Gipfel sollen neben dem Bundeskanzler und den Landeshauptleuten auch Vertreter der Gemeinden und Städte teilnehmen.

"Sollte diese einzig sinnvolle Vorgehensweise von Faymann nicht aufgegriffen werden, wird Kärnten die Hilfsmaßnahmen unter den Bundesländern koordinieren", so Scheuch. In Richtung Tirols Landeshauptmannstellvertreter Hannes Gschwentner (SP) mahnt der Klubobmann ein, nicht eine so menschliche Katastrophe für persönliche Profilierungen zu missbrauchen.

"Gschwentner sollte lieber seinen Parteikollegen Faymann auffordern tätig zu werden, anstatt eine mediale Inszenierung gegen Dörfler zu veranstalten. Bei einer Tragödie dieser Größenordnung ist politischer Aktionismus fehl am Platz", bekräftigte Scheuch.

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