Schmied: Kunst und Kultur gemeinsam denken

Nachhaltige Auseinandersetzung mit Kunst- und Kultur fördern

Wien (OTS/SK) - "Ich freue mich sehr, dass wir heute Raum und Zeit für kunst- und kulturpolitische Themen nutzen", erklärte Kulturministerin Claudia Schmied beim Kulturtalk des Renner-Instituts "Kultur mit Allen - Kulturvermittlung und Partizipation" am Montagabend. "Die Kunst- und Kulturvermittlung liegt mir persönlich sehr am Herzen", betonte Schmied, die unterstrich: "Mein erklärtes Ziel ist, dass mehr Menschen an Kunst und Kultur teilhaben. Die Kraft besteht darin, Kunst und Kultur gemeinsam denken zu können." Es gehe nicht nur um eine Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur, sondern um die Vermittlung von Selbstbewusstsein und Zuversicht, so Schmied. ****

Jährlich werden 430 Millionen Euro für den Kunst- und Kulturbereich investiert, wobei Institutionen, wie Bundesmuseen und Bundestheater am meisten profitieren. Schmied zeigte sich besonders erfreut über die Umsetzung und das positive Echo des Projektes "Gratis-Eintritt in alle Bundesmuseen für Kinder und Jugendliche bis zum 19 Lebensjahr". "Der Anstoß ist geglückt", so Schmied, denn das Kindermuseum Wien und das Wien Museum folgen dem Projekt "Gratis-Eintritt". "Es ist wichtig, dass diese finanzielle Barriere fällt, denn häufig können oder wollen die Eltern die Eintrittspreise für die Museen nicht bezahlen", betonte Schmied, die weiters erklärte: "Von einem Erfolg kann man jedoch erst dann sprechen, wenn eine nachhaltige Auseinandersetzung der Kinder und Jugendlichen mit Kunst und Kultur erreicht wird. Deshalb müssen die Museen als aktive und kritische Kulturvermittler agieren."

Ausbau ganztägiger Schulangebote wichtig

In Verbindung mit der Verbesserung der Kunst- und Kulturvermittlung sieht Schmied ebenfalls einen größeren Bedarf an ganztägigen Schulformen. Der Ausbau der ganztägigen Schulangebote ist daher ein zentrales Anliegen der Bundesministerin. "Wir müssen den jungen Menschen und Kindern etwas Interessantes bieten können", so Schmied, die eine Verbindung mit dem Schulsektor sowie dem Kunst- und Kultursektor als Chance für Verbesserungen in der Kunst- und Kulturvermittlung begreift. "Wir denken ständig in Etikettierungen, das aufzubrechen sehe ich als ganz große Aufgabe." (Schluss) ab

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