Tibetprojekt als große Chance fürs Kärntner Görtschitztal

LH Dörfler: Großes Interesse an Kursen im Tibetzentrum - Baubeginn für Hotelprojekt noch im ersten Halbjahr 2010 - Dalai Lama plant 2011/12 einen Kärntenbesuch

Klagenfurt (OTS/LPD) - Die Kurse im Tibetzentrum Hüttenberg werden sehr gut angenommen. Das konnte heute, Dienstag, Landeshauptmann Gerhard Dörfler nach der Regierungssitzung mitteilen, in der es einen Statusbericht der Verantwortlichen gegeben hat. Sogar aus Korea seien Kursteilnehmer gekommen. Abgeschlossen seien nunmehr auch die Verhandlungen zum Hotelprojekt in Hüttenberg. Etwaige Baukostenüberschreitungen seien demnach ausschließlich vom Investor zu tragen. Der Baubeginn sollte laut Dörfler noch im ersten Halbjahr 2010 erfolgen. Die sechs Mio. Euro Eigenkapital seien jedenfalls schon auf Konten in Kärnten, 800.000 Euro seien bereits in das Projekt investiert worden: "Die Investoren meinen es ernst."

Für den Landeshauptmann ist diese Investition wichtig für die Entwicklung des Görtschitztales und sichere bzw. schaffe auch Arbeitsplätze für die heimische Bauwirtschaft. Es gelte nicht nur, die Zentralregionen zu fördern, sondern auch den Tälern Chancen zu geben, so Dörfler. Laut den Tibetern stehe auch der Dalai Lama weiterhin hinter dem Projekt in Hüttenberg. 2011 oder 2012 könnte der Dalai Lama Kärnten einen Besuch abstatten, kündigte Dörfler an.

Im Herbst/Winter 2010 sollte laut den Tibetern auch die Akkreditierung des Tibetzentrums als Privatuniversität abgeschlossen sein, erklärte der Landeshauptmann. Überlegt werde nun, anstelle des zuerst geplanten ehemaligen Landesausstellungsgebäudes "Heft" für diese Uni einen Standort in Knappenberg zu finden. Der Umbau der "Heft" wäre zu aufwändig und teuer. Daher wolle man in Knappenberg entweder ein bestehendes Gebäude adaptieren oder ein neues bauen. Derzeit finden die Kurse des Tibetzentrums im Musikzentrum Knappenberg statt, die Kursteilnehmer sind im Geozentrum untergebracht.

Dörfler ging auch auf die Diskussion rund um die österreichischen Staatsbürgerschaften für Investoren ein. Diesen gehe es dabei hauptsächlich um Reisefreiheit, was bei den Millioneninvestitionen absolut verständlich sei. "Was für Sportler und Künstler gilt, sollte auch für Investoren gelten", so der Landeshauptmann, der es als seine Verpflichtung ansieht, sich für die Investoren einzusetzen. Die Entscheidung über die Erlangung der Staatsbürgerschaft könnten aber letztlich nur das Innenministerium und der Ministerrat fällen.

(S E R V I C E: Infos zum Tibetzentrum unter www.tibetcenter.at; Zu dieser Aussendung gibt es einen O-Ton von LH Gerhard Dörfler auf www.ktn.gv.at)
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