LHStv. Scheuch fordert von Bundesregierung mehr Engagement bei Neuer Mittelschule

Flächendeckende Ausweitung einer erfolgreichen Bildungsstrategie

Klagenfurt (OTS/LPD) - Ein Ende der Blockadepolitik forderte
heute, Dienstag, Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch von Teilen der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Ausweitung der Neuen Mittelschule. "Es darf nicht sein, dass hier gewisse Minister eine absolut erfolgreiche Bildungsstrategie blockieren, nur weil sie ihnen ideologisch nicht in den Kram passt", kritisierte Scheuch das mangelnde Engagement innerhalb der rot-schwarzen Ministerriege.

Die heutige Bekanntgabe der Standorte der Neuen Mittelschule für das kommende Schuljahr sei eine Bankrotterklärung für die Bildungspolitik der Bundesregierung. "Einerseits wird gejammert, dass man im internationalen Vergleich zurückfällt, aber andererseits ist man nicht bereit, die eigene Halsstarrigkeit aufzugeben. Dabei hätte sich der bisherige Erfolg des Projekts viel mehr Unterstützung verdient", so Scheuch.

Kärnten sei immer schon Vorreiter im Bereich der Bildung gewesen und wäre auch im kommenden Schuljahr bereit gewesen, viel mehr als die jetzt neu zugesagten 36 Klassen zu organisieren. "Das Bildungsministerium hat uns in den Verhandlungen der letzten Wochen ja auch bereits vier Standorte mehr zugesagt als die jetzt genehmigten 13. Dass jetzt alles anders sein soll und viele Schüler nicht in den Genuss der NMS kommen werden, weil sich die Bundesregierung selbst nicht einigen kann oder will, ist völlig unverständlich", zeigte sich Scheuch verärgert über die zurückgenommenen Zusagen.

Scheuch versicherte, im Sinne der Bildungsregion Kärnten noch einmal das Gespräch mit der Bundesregierung zu suchen. "Ministerin Claudia Schmied hat nach wie vor meine Unterstützung bei der flächendeckenden Ausweitung dieser erfolgreichen Bildungsstrategie. Aber es wird Zeit, dass endlich auch finanziell Bewegung in die Sache kommt. Sonst ist der Zug - zumindest einmal für das kommende Jahr - abgefahren. Das muss der Regierung endlich klar werden. Denn momentan streitet sie am Rücken unserer Jugend", so Scheuch.

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