FPÖ-Jannach: Umstieg auf Biolandwirtschaft weiter fördern!

Rückläufige Agrarexporte sind hausgemacht

Wien (OTS) - "Nicht nur anlässlich internationaler Agrarmessen erweist sich regelmäßig die gigantische Nachfrage nach agrarischen Qualitätserzeugnissen aus Österreich", so heute FPÖ-Agrarsprecher NAbg Harald Jannach. "Besonders in Deutschland und Großbritannien ist die Nachfrage nach rotweißroten Bio-Erzeugnissen sehr viel größer als das Angebot angesichts der vorhandenen Produktionskapazitäten sein kann."

Es liege also nahe, den Umstieg konventionell wirtschaftender Landwirte auf die biologische Landwirtschaft massiv zu fördern, so Jannach. Was aber tue die österreichische Bundesregierung? Das genaue Gegenteil! Trotz des eigenen Bioaktionsplans, der jetzt nur noch auf Flächenzuwachs ausgerichtet sei, habe man Förderungen für den Umstieg auf Öko-Landwirtschaft mit Dezember 2009 einfach auslaufen lassen. Die rückläufigen Einnahmen (minus 10,4 Prozent) bei in Rekordhöhen gesteigerten Agrarausfuhrmengen seien offenbar ein erstes Indiz für den falschen Fokus: Masse statt Klasse.

"Das ist grotesk", befindet Harald Jannach. "Zwar muss sich Österreich auch im Bereich Agrarsubventionen an Brüssel orientieren, mit rechtzeitigen Weichenstellungen hätte man das nun drohende Desaster aber abwenden können. Hier haben Minister Berlakovich und sein Vorgänger Pröll wieder einmal den blauen Rock unter dem rotweißroten Hemd getragen. Dass die so erfolgreich angelaufene Positionierung auf Auslandsmärkten nun aufgrund eines selbst verschuldeten Warenmangels zu scheitern droht, ist ungeheuerlich. Dass selbst die Inlandsversorgung - nicht nur bei Biolebensmitteln -auf mittlere Sicht gefährdet scheint, ist unverzeihlich."

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