BZÖ-Lugar: ÖVP kämpft bei Energieautarkie mit Persönlichkeitsspaltung

Was Berlakovich will, hält Mitterlehner für unrealistisch

Wien (OTS) - "Die ÖVP kann beim Thema Energieautarkie die internen Gräben zwischen Umwelt und Wirtschaft offensichtlich nicht überbrücken und leidet unter ?Persönlichkeitsspaltung?", erklärte BZÖ-Wirtschafts- und Umweltsprecher Abg. Robert Lugar. Berlakovich bekenne sich in einer Aussendung heute, Dienstag, zum wiederholten Male zu dem vom BZÖ seit langem geforderten Ziel der Energieautarkie. Sein schwarzer Amtskollege Mitterlehner hingegen halte dieses Ziel weiterhin für unrealistisch.

Berlakovich und Mitterlehner vertreten offensichtlich zwei konträre Standpunkte, so Lugar. Bis Ende Februar wollen nun gerade diese beiden Minister mit den gespaltenen Auffassungen eine gemeinsame Energiestrategie für Österreich vorlegen. "Berlakovich macht den Anschein, die Energieautarkie tatsächlich zu wollen, weiß aber nicht wie. Mitterlehner wiederum lehnt die Energieautarkie ab, weiß aber nicht, wie er sich am besten herausreden soll", analysiert Lugar. Dass sich Mitterlehner in der "gemeinsamen" Strategie mit seiner ablehnenden Haltung zu den erneuerbaren Energien durchsetzen werde, steht laut Lugar leider schon jetzt außer Zweifel.

"Damit wird die große Chance vertan, durch die Energieautarkie für Österreich gleichzeitig die Kyoto-Ziele zu erfüllen und die erneuerbaren Energien als krisensicheren Wirtschafts- und Jobmotor zu nutzen", bedauert Lugar. Das BZÖ werde sich im Gegensatz zu den uneinigen Ministern weiterhin im Interesse der Umwelt und der Wirtschaft für ein energieautarkes Österreich stark machen.

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