LHStv Scheuch: Bundesregierung ist bei Nachmittagsbetreuung gefordert

Finanzielle Ausstattung ist Voraussetzung für mehr Betreuungsplätze

Klagenfurt (OTS/LPD) - Die aktuelle Studie von Bildungsministerin Claudia Schmied zur Nachmittagsbetreuung sei für ihn keine Überraschung, erklärte heute, Dienstag, Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch angesichts des Ergebnisses, dass zwei Drittel der Befragten ganztägige Schulen wollen. "In Kärnten haben wir bereits im vergangenen Schuljahr die Zahl der Betreuungsgruppen und der angemeldeten Schüler im Vergleich zum Jahr davor verdoppelt. Für diese Nachmittagsbetreuung haben wir dafür 750.000 Euro investiert", gab Scheuch bekannt.

Dass die Ministerin eine Ausweitung der Betreuungsplätze fordere, sei zwar löblich, damit allein sei es allerdings nicht getan. "Es kommt darauf an, ob sich Schmied mit der dafür notwendigen finanziellen Ausstattung bei der Bundesregierung durchsetzt. Ich wünsche ihr dabei mehr Glück als bei der Neuen Mittelschule. Denn mit zurückgewiesenen Forderungen und Studien alleine wird man das österreichische Bildungssystem nicht reformieren können - bei allem sonstigen Engagement", meinte der Bildungsreferent in Richtung Schmied.

In Kärnten wurde bereits 2008/2009 an insgesamt 30 Standorten im Bereich der Volksschulen, zwei Standorten im Sonderschulbereich, 18 Standorten im Bereich Hauptschulen sowie einem Standort im Bereich der Neuen Mittelschule die Schülerbetreuung angeboten. Insgesamt gab es 62 Gruppen mit 937 Schülerinnen und Schülern. Das bedeutet eine Steigerung um 114 Prozent im Vergleich zum Schuljahr 2007/2008.

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