Papst ruft getrennte Kirchen zu gemeinsamem Zeugnis auf

Vatikanstadt, 26.01.2010 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat die getrennten Kirchen zum gemeinsamen Zeugnis für die zentralen Inhalte der Botschaft, die Jesus Christus verkündigt hat, aufgerufen. Angesichts der fortschreitenden Säkularisierung in der Gesellschaft sei ein einvernehmliches christliches Zeugnis "eine der größten Herausforderungen der Gegenwart", sagte er am Montagabend zum Abschluss der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen in der römischen Basilika St. Paul vor den Mauern. An der Vesper nahmen traditionell auch hochrangige Vertreter anderer Kirchen teil.

Die Kirchen sollten insbesondere in ethischen Fragen stärker zusammenarbeiten, wo es um den Anfang und das Ende des Lebens sowie die Grenzen von Wissenschaft und Technologie gehe, sagte der Papst. Weitere Felder der ökumenischen Zusammenarbeit seien der Einsatz für die Erhaltung der Schöpfung, den Frieden und die gerechte Verteilung der Güter. Schließlich seien die Kirchen im Kampf gegen Hunger, Elend und Analphabetismus in der Welt gemeinsam herausgefordert. Auch das Gespräch mit anderen Religionen stelle eine gemeinschaftliche Aufgabe der Kirchen dar.

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