Grüne Wien/Maresch: Beim Jägerball ist die Umwelt unwichtig und Sima spielt mit

Wiener Grüne kritisieren riesige Heizölaggregate bei der Hofburg

Wien (OTS) - Für den gestrigen Jägerball in der Wiener Hofburg wurde am Josefsplatz ein Zelt errichtet, das mit riesigen Heizölaggregaten beheizt wurde. "Für die Umweltbilanz ist dies katastrophal", urteilt Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien. Völlig unverständlich ist, dass die Stadt Wien das genehmigt hat. Während in Wien in seit sechs Tagen in Folge die Feinstaubgrenzwerte deutlich überschritten werden, genehmigt die Abteilung der Geschäftsgruppe Umwelt unter Stadträtin Sima die Aufstellung dieser Feinstaubschleudern. Bei den Grünen Wien hat es über die Aufstellung auch zahlreiche AnrainerInnenbeschwerden gegeben. Neben den Feinstaubemissionen verursachen diese Aggregate auch zahlreiche andere Luftschadstoffe und einen unerträglichen Geruch. "Die Gesundheit der WienerInnen ist Sima offenbar egal, wenn es darum geht, den Jägern einen zusätzlichen Ballveranstaltungsraum zur Verfügung zu stellen", kritisiert Maresch. Und auch im Bezug auf den Klimaschutz ist dieses bei eisigen Temperaturen beheizte Zelt eine Katastrophe. Hunderte Liter Heizöl dienen vor allem zur Heizung der Außenluft, das Zeltmaterial isoliert nicht. "So ernst ist es also Sima mit dem Klimaschutz. Sie hätte die Möglichkeit gehabt aus Umweltgründen den Betrieb der Heizölaggregate zu untersagen", so Maresch abschließend.

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