Lopatka mahnt strikte Budgetdisziplin und Reformen ein

Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka beim Auftakt des Kongresses "COM.SULT 2010 - Shape The Future"

Wien (OTS/BMF) - In hochkarätiger Runde diskutierte Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka heute, Dienstag 26. Jänner 2009, zum Auftakt des Kongresses "COM.SULT 2010 - Shape The Future" im Haus der Industrie in Wien über die Herausforderungen der Zukunft. Zum jährlich stattfindenden Kongress sind Größen wie Howard Dean, Ex-Gouverneur von Vermont und ehemaliger demokratischer US-Präsidentschaftskandidat, sowie Apollo 11-Astronaut Buzz Aldrin nach Wien gereist.
Lopatka betonte in seinem Eingangsstatement, dass die nationalen und internationalen Maßnahmen, um der Krise entgegenzuwirken, Schlimmeres verhindert haben. "Dank der großangelegten und koordinierten internationalen Hilfe - wie etwa der Osteuropa-Initiative von Josef Pröll - kam es zu keinen wirtschaftlichen Zusammenbrüchen". Wichtige Herausforderungen seien allerdings auch und gerade "nach der Krise" zu bewältigen: Jetzt gehe es darum, die Staatsschulden in den Griff zu bekommen und grundlegende Reformen durchzuführen. In Österreich stiegen die Staatsschulden im vergangenen Jahr um 14 Milliarden Euro auf fast 190 Milliarden Euro. Lopatka: "Das ist leider ein Rekorddefizit. Die angespannte Situation am Arbeitsmarkt wird uns auch heuer stark beschäftigen. Ein Prozent mehr Arbeitslose kostet dem Staat im Jahr fast 580 Millionen Euro. Strenge Budgetdisziplin ist daher gerade jetzt unbedingt notwendig." Weltweit sei es nun nötig, sehr klare Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft zu setzen.
Für die osteuropäischen Staaten sei maßgeblich, was auch Howard Dean im Vorfeld des Kongresses bereits betont habe, so der Finanzstaatssekretär, "dass diese Staaten der Eurozone beitreten. Das scheint mir eine alternativenlose Perspektive zu sein."
Letztlich sei es auch ein wichtiges Gebot, nicht auf zukünftige Generationen zu vergessen. Lopatka: "Die Frage ist, wie wir die Zukunft nachhaltig und innovativ gestalten können, ohne dabei zukünftige Generationen zu belasten. Ohne rasche Reformen zahlen unsere Kinder und Enkelkinder die wahrscheinlich "größte Rechnung aller Zeiten"."

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