Wiener Kaffeehäuser: Mehr Rechtssicherheit beim Tabakgesetz

Frist für räumliche Trennung läuft Ende Juni aus - Fachgruppe Wiener Kaffeehäuser gegen Unsicherheit bei Dauerlösung

Wien (OTS) - Ende Juni dieses Jahres Endet die Übergangsfrist für die räumliche Trennung von Rauchern und Nichtrauchern in den Kaffeehäusern, wie es das Tabakgesetz vorsieht. Nach diesem darf in Ein-Raum-Lokalen mit einer Größe von 50 bis 80 m2 nur dann geraucht werden, wenn eine räumliche Trennung nicht möglich ist. Den Nachweis, ob eine räumliche Trennung möglich ist oder nicht, hat der Lokalbetreiber zu erbringen. Ab einer Größe von mehr als 80 m2 ist es verpflichtend, Ein-Raum-Lokale baulich zu teilen. Das führe zu Umbaukosten, die ein Kaffeehausbetreiber erst in fünf bis sieben Jahren hereinbringe, so Günter Ferstl, Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser. Hinzu komme, so Ferstl weiter, dass heute noch niemand sagen könne, ob die EU in späterer Zeit nicht doch noch ein generelles Rauchverbot einführe und eine durchgeführte Lokaltrennung überflüssig mache.

"Ich wiederhole meine Forderungen nach einer Verlängerung der Übergangsfrist sowie nach mehr Rechtssicherheit hinsichtlich Gültigkeitsdauer der österreichischen Lösung für die nächsten fünf bis zehn Jahre", so Günter Ferstl.

Die Fachgruppe Wiener Kaffeehäuser ist nach wie vor der Überzeugung, nicht auf Gesetzesvorschriften, sondern auf Freiwilligkeit der Unternehmer zu setzen: "Denn die Kaffeehausbetreiber wissen am besten, ob ihre Gäste Tabakgenießer sein wollen oder nicht", so Ferstl.

Fortsetzung möglich.

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Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser, Wirtschaftskammer Wien
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