Rückführung von 300 Millionen Euro für Koralmbahn

LH Dörfler: ÖBB ist gefordert, getätigte Aussagen zu bestätigen - Rückführung darf nicht durch Zahlung an Deutsche Bank gefährdet werden

Klagenfurt (OTS/LPD) - Wie Verkehrsreferent Landeshauptmann
Gerhard Dörfler heute, Dienstag, bekannt gab soll es seitens der ÖBB zu einer Rückführung von 300 Millionen Euro für den Bau der Koralmbahn kommen. Laut dem Mitglied des Vorstandes der ÖBB Infrastruktur AG, Georg-Michael Vavrovsky, soll aufgrund der Wichtigkeit der Koralmbahn, die im Jahr 2009 vorgenommene Kürzung des Rahmenplans 2010-2015 in der Höhe von 594 Millionen Euro durch eine Rückführung von 300 Millionen Euro wieder zum Teil rückgängig gemacht werden. "Ich erwarte mir, dass diese getätigten Zusagen seitens Vavrovsky nun auch bestätigt werden und nicht zur Abdeckung der rund 300 Millionen an ÖBB-Verlusten an die Deutsche Bank verwendet werden", betonte der Landeshauptmann.

Aufgrund eines Spekulationsgeschäftes aus dem Jahr 2005 muss die ÖBB nämlich 295 Millionen Euro an Zahlungen an die Deutsche Bank leisten, um sämtliche Altlasten zu beseitigen. Eingefädelt wurde das Geschäft vom damaligen ÖBB-Chef Martin Huber, welchem auch eine Erfolgsprämie von rund 360.000 Euro in Aussicht gestellt wurde. "Es darf nicht geschehen, dass die Bundesbahnen nun das Geld für die Koralmbahn verwenden um ihre Schulden bei der Deutschen Bank zu tilgen", unterstrich Dörfler.
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