Ab wann wusste VP-Martinz über die Swap-Verluste der Hypo bescheid?

SPÖ Kärnten: Es verwundert, dass Landesaufsichtsorgane bei Hypo angeblich erst 2006 von Swap-Verlusten erfahren haben wollen.

Klagenfurt (OTS) - Wenn Martinz Haus- und Hof-Steuerberater Birnbacher, wie das Magazin Profil in seiner heutigen Ausgabe berichtet, bereits in der Causa Swap-Verluste für die Hypo tätig war, wann wusste dann Martinz bescheid? "Es ist bemerkenswert, dass die Aufsichtorgane des Landes angeblich erst im Jahre 2006 von den Swap-Verlusten erfahren haben wollen, wo doch Herr Birnbacher 2006 bereits ein Gutachten fertig stellte, wonach die Verluste auf zehn Jahre abgeschrieben werden sollten", so SPÖ Klubchef LAbg. Herwig Seiser. Bereits am 19. Mai 2005 informierte der Vorstand Kulterer, Striedinger und Morgl die Aufsichtratsvorsitzenden der Hypo über die Swap-Verluste.

Wann wurde Birnbacher beauftragt ein Gutachten hinsichtlich der Aufteilung der Swap-Verluste auf mehrere Bilanzen zu erarbeiten und zu welchem Zeitpunkt wusste Martinz wirklich davon? War sein Wissen womöglich ein Grund dafür, so massiv gegen die Wandelanleihe, die im Juni 2005 ausgegeben wurde, aufzutreten?

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