Beatrix Karl kein eindeutiges Commitment zur Universitätspolitik

HTU Graz skeptisch, welches Signal die Wahl Karls ist

Graz (OTS) - Endlich steht die Nachfolge von Noch-Minister
Johannes Hahn fest, mit Beatrix Karl wurde eine Frau und Universitätsangehörige für dieses sehr verantwortungsvolle Amt gefunden, die aber vor einem Scherbenhaufen steht. Jedoch musste erst lange auf sie eingeredet werden, da sie noch im November dankend das Amt ablehnte - ein Zeichen dafür, wie schwer die Aufgabe als Wissenschaftsministerin derzeit ist.

"10 Jahre desaströse Universitätspolitik haben die österreichischen Universitäten langfristig geschädigt. Es ist nun an der Zeit, einen massiven Kurswechsel zu vollziehen, um die Versäumnisse von Hahn und Gehrer aufzuholen", stellt Andreas Kainer, Vorsitzender der HTU Graz, fest. "Dazu muss ein Sinneswandel innerhalb der ÖVP stattfinden, denn sowohl die Gesetzeslage als auch die finanzielle Situation der Universitäten ist außerordentlich schlecht."

"Es liegt nun an Karl, diese Situation zu meistern, und dass diese Aufgabe sehr schwer ist, kann man daran erkennen, wie lange man verzweifelt eine Nachfolge für den gescheiterten Hahn gesucht hat", ergänzt Stefan Walter, stv. Vorsitzender der HTU Graz. "Nun drängt die Zeit umso mehr, denn die monatelangen Proteste an den österreichischen Universitäten haben gezeigt, dass der sprichwörtliche Hut lichterloh brennt", fügt Josef Ehgartner, 2. stv. Vorsitzender der HTU Graz, hinzu.

"Es bleibt zu hoffen, dass Karl sich innerhalb ihrer eigenen Partei durchsetzen kann, um dafür zu sorgen, dass Studieren, Lehren und Forschen in Österreich wieder attraktiv und leistbar wird", so Kainer in seiner abschließenden Bemerkung.

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