Kulturdenkmäler - SP-Lindenmayr: "Stadt investiert laufend in die Restaurierung von Kulturdenkmälern"

VP-Tschirf ist offenbar schlecht informiert - er ignoriert laufende und bereits abgeschlossene Arbeiten

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Forderung von VP-Klubobmann Tschirf, Die Bezirksbudgets zu erhöhen, ist originell. Vor nicht allzu langer Zeit wurden die Aufgaben der Bezirke evaluiert und in Allparteiengesprächen Konsequenzen ausverhandelt -so auch Erhöhungen der Bezirksbudgets. Jetzt stellt Tschirf all das wieder in frage!", erwidert der Klubvorsitzende des SPÖ-Rathausklubs, Gemeinderat Siegi Lindenmayr auf Kritik Tschirfs. Auch wäre der VP-Klubobmann gut beraten gewesen, sich ein klein wenig mit den Fakten auseinanderzusetzen, ergänzt Lindenmayr. Die Stadt Wien investiert jedes Jahr mehrere Millionen Euro in die Restaurierung von Kulturdenkmälern. Alleine über den Wiener Altstadterhaltungsfonds sind seit 2001 55 Millionen Euro geflossen.

Tschirf beweise mit seinem heutigen Auftritt, wie wenig er sich mit den von ihm angesprochenen Dingen auseinandergesetzt hat, merkt Lindenmayr an. So würde laut dem VP-Klubobmann die Paulinenwarte im Türkenschanzpark auf eine Sanierung warten. Fakt ist: die Paulinenwarte wird seit September 2009 mit massiver Unterstützung der Stadt saniert. Oder der St. Marxer Friedhof: dort läuft die Restaurierung der Grabsteine bereits seit einigen Jahren. Oder das Wiener Rathaus: hier laufen die Vorbereitungen für die Sanierung und Restaurierung der Fassade auf Hochtouren. Noch heuer soll an der Außenfassade am Friedrich Schmidt Platz eine Probefläche restauriert werden. Die Erkenntnisses aus diesen Arbeiten werden die Basis für die restliche Vorgangsweise und die Kostenschätzung sein. Und nicht zuletzt die Sanierung der Höhenstraße: diese fällt zur Gänze in die Bezirksverantwortung von Döbling. Ansprechpartner für die Sanierung der Höhenstraße ist also Tschirfs Parteifreund, Bezirksvorsteher Tiller. "Wenn Tschirf jetzt die Dezentralisierung neuerlich anzweifelt, frage ich mich, wozu wir monatelang zusammengesessen sind und mehr Mittel für die Bezirke verhandelt haben. Es liegt wohl daran, dass die VP bereits voll ins Wahlkampffieber verfallen ist", sagt SP-Klubvorsitzender Lindenmayr.
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