Krainer: Solidarabgabe für Banken brächte Mittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

"0,07 Prozent bringen mindestens 500 Millionen Euro"

Wien (OTS/SK) - "Auch die Banken sollen ihren Beitrag zur Krisenfinanzierung und der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit leisten. Es ist nicht einzusehen, warum wir die Steuerzahler im Regen stehen lassen sollten und nur ihnen die Krisenlasten aufbürden", plädiert SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer heute, Montag, erneut für eine Banken-Solidarabgabe. Der Widerstand einiger Bank-Vorstände und die Skepsis des Wirtschaftsministers seien nicht nachvollziehbar. "Wir reden hier von 0,07 Prozent die mindestens 500 Millionen Euro bringen. Warum stellt sich die ÖVP also schützend vor die Banken und nicht vor die Steuerzahler?", sagte Krainer, der in diesem Zusammenhang weitere Forderungen der Sozialdemokratie zur Budgetkonsolidierung hervorhob. ****

Eine Abschaffung der steuerlichen Absetzbarkeit von Managergehältern über 500.000 Euro, der "Nacktscanner für Millionäre" sowie eine Abschaffung der Spekulationsfrist auf Aktiengewinne seien nur einige Beispiele für sozialdemokratische Forderungen, die mehr Verteilungsgerechtigkeit bringen, so Jan Krainer abschließend. (Schluss) mo

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