GPA-djp-Jugend fordert beste Bildung statt Prozent-Gemurkse und Fünfer-Stress

Vorrang für neue Mittelschule - Sitzenbleiben abschaffen

Wien (OTS) - (GPA-djp/ÖGB)"Es ist höchste Zeit, dass auf der Baustelle Bildung endlich etwas weitergeht", fordert GPA-djp Bundesjugendvorsitzender René Pfister. "Im Interesse der SchülerInnen sollte es den Schulen dringend ermöglicht werden, rasch auf die neue Mittelschule umzusteigen. Die alten Schultypen sind ebenso wie das Sitzenbleiben einfach nicht mehr tragbar." ++++

"Die Anhebung der Zehnprozent-Hürde ist für uns der erste Schritt für die längst überfällige Schulreform", erklärt Pfister. Derzeit dürfen nur maximal zehn Prozent der Pflichtschulen am Projekt ?Neue Mittelschule? teilnehmen. Es haben mittlerweile aber schon mehr Schulen Interesse bekundet. "Wir fordern die ÖVP auf, ihre Blockade endlich aufzugeben! Unser Reformziel bleibt nach wie vor die Gesamtschule für 6- bis 15jährige in Ganztagesform."

Dazu kommt, dass auch dieses Jahr wieder fast 20 Prozent der SchülerInnen einen Fünfer in ihrem Halbjahreszeugnis stehen haben werden. "Daher fordern wir einmal mehr, das Sitzenbleiben abzuschaffen und ein Modulsystem einzuführen, in dem individueller Förderbedarf berücksichtigt werden kann. Das Sitzenbleiben kostet jährlich 880 Millionen Euro, dieses Geld sollte sinnvoller für Förderunterricht ausgegeben werden", sagt Pfister.

Die zentralen Forderungen der GPA-djp-Bundesjugend umfassen die Kernpunkte:
- Freier Zugang zu Bildung ohne soziale Hürden,
- Moderne Unterrichtsmethoden,
- Berücksichtigung geschlechterspezifischer Bedürfnisse,
- Volle Mitsprache von Schülerinnen und Schülern;
und sind nachzulesen unter http://www.jugend.gpa-djp.at/

Wien, 25. Jänner 2010

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