Langjährige Wiener SP-Kommunalpolitikerin Prof. Erika Stubenvoll begeht 65. Geburtstag

Lantagspräsident Kopietz würdigt Leistungen Stubenvolls in der Gesundheits-, Sozial- und Behindertenpolitik als "herausragend"

Wien (OTS/SPW-K) - Die langjährige Wiener SP-Kommunalpolitikerin Prof. Erika Stubenvoll begeht am kommenden Dienstag (26.) ihren 65. Geburtstag. Stubenvoll gehörte länger als ein Vierteljahrhundert dem Wiener Landtag und Gemeinderat als Mandatarin an. Zuletzt war sie Zweite Präsidentin des Wiener Landtages, Ende Juni 2009 legte sie diese Funktion sowie ihr Landtags- und Gemeinderatsmandat zurück und trat in den Ruhestand.

In einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ würdige Sonntag (24.) der Erste Präsident des Wiener Landtages, Prof. Harry Kopietz, die "Leistungen Stubenvolls vor allem im Gesundheits-, Sozial- und Behindertenbereich als "herausragend". "Die nachhaltigen Errungenschaften in den letzten Jahrzehnten auf diesen Gebieten tragen unverkennbar die Handschrift der langjährigen Vorsitzenden der Wiener gemeinderätlichen Behindertenkommission", betonte Kopietz. Stubenvolls außerordentlich großem Engagement sei es zu verdanken, dass die Integration behinderter Menschen in nahezu alle Bereiche der Gesellschaft einen großen Schritt vorangekommen wäre. "Im Sinne der Umsetzung ihrer auf humanistischer Weltanschauung basierenden Forderungen scheute sie auch vor harten Konflikten nicht zurück, wenn es um die Durchsetzung von Maßnahmen für sozial schlechter gestellte Menschen ging. Durch ihre Geradlinigkeit, ihre ehrliche Art hat sie sich auch weit über die Grenzen ihrer Partei hinaus ein hohes Maß an Achtung und Anerkennung erworben", erklärte Kopietz.

Biographie von Erika Stubenvoll

Erika Stubenvoll am 26. Jänner 1945 geboren und absolvierte nach dem Studium der Psychologie die Sozialakademie, wo sie später auch als Professorin tätig war. Ende der 80er Jahre war sie im Familien- und Unterrichtsministerium für den Aufbau der Familienberatungsstellen sowie für das humanberufliche Schulwesen mitverantwortlich.

Ihre politische Laufbahn startete Stubenvoll als stellvertretende SP-Frauenvorsitzende im 21. Wiener Bezirk, Floridsdorf, 1983 wurde sie erstmals in den Wiener Gemeinderat gewählt. 1994 wurde sie Zweite Präsidentin des Wiener Landtags, zwischen 1996 und 2001 war sie Dritte Präsidentin, bevor sie dann schließlich ab 2001 bis Ende Juni 2009 wieder das Amt der Zweiten Präsidentin des Wiener Landtages bekleidete. 15 Jahre lang war sie Vorsitzende der Gemeinderätlichen Behindertenkommission, ebenso war sie Mitglied der Gemeinderätlichen Geriatriekommission, der Gemeinderätlichen Europakommission sowie des Beirats Fonds Soziales Wien.

Beispielhaft für ihr vielfältiges und umfassendes Engagement in der Familien- und Frauenpolitik sind u.a. das von ihr entwickelte Schulungsprogramm für Pflegeeltern, die Gründung von Mütter- und Alleinerziehendenklubs in ihrem Heimatbezirk Florisdorf Anfang der 80er Jahre und die Unterstützung von Qualifizierungsmaßnahmen sowie persönlichkeitsbildenden Seminaren für Frauen. In der Behinderten-und Sozialpolitik gehen die Pflegegeld-Ergänzungsleistung, der Stufenplan für Obdachlose und die Entwicklung des Betreuten Wohnens mit der Arbeitsgemeinschaft "Bürger in Not", die heute in den Fonds Soziales Wien integriert ist, auf sie zurück. Besonders wichtig sind ihr in der Behindertenpolitik stets Selbstbestimmung und Selbstvertretung gewesen.

Seit 2002 ist Stubenvoll Trägerin der Julius-Tandler-Medaille in Gold, seit 2007 des Großen Silbernen Ehrenzeichens mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich. (Schluss)

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