"Tiroler Tageszeitung" Kommentar: "Kitz-Spektakel als beste Tirol-Werbung" (Von Alois Vahrner)

Ausgabe vom 24. Jänner 2010

Innsbruck (OTS) - Kein anderer Event hat eine derart tolle
Mischung aus Sport, Partys und Glamour. Gäbe es Kitz nicht, man müsste es erfinden.

Die Skiklassiker auf Streif und Ganslernhang bewegen nicht nur die Massen, sondern sind ein Segen für den Tourismus - nicht nur in Kitzbühel, sondern in ganz Tirol.

Besser und wirkungsvoller als bei der gestrigen spektakulären Hahnenkamm-Abfahrt kann Werbung für Tirol nicht sein: Traumhaftes Postkarten-Wetter, an die 50.000 Zuschauer an der berühmt-berüchtigten Streif, von Dutzenden TV-Stationen und Hunderten Printmedien zu vielen Millionen Medienkonsumenten transportiert. Diese Bilder von der schwersten Abfahrt der Welt gehen um die Welt und sind hervorragende Werbung für Winterurlaub in Tirol. Kitzbühel ist und bleibt das Wimbledon des Skisports. Kein anderer Weltcup-Ort hat auch nur annähernd dieses Flair, vor allem diese Mischung aus tollem Sport, Partys und Glamour. Denn kein anderer Event lockt ähnlich viele Promis aus Sport, Showgeschäft und Wirtschaft an. In und um Kitzbühel sorgt die Hahnenkamm-Woche für volle Gästebetten und geschätzte 30 Millionen Euro Umsatz. Zu den drei Renntagen kommen insgesamt geschätzte 80.000 Zuschauer, etwa 20.000 Zuschauer nächtigen im Großraum Kitzbühel, teilweise werden Gästezimmer bis nach Kufstein vermittelt.

Aber nicht nur Kitzbühel, sondern ganz Tirol und Österreich profitieren enorm vom größten Sportevent des Jahres. Gäbe es die Kitz-Rennen nicht, man müsste sie als findiger Tourismusmanager sofort erfinden.

Die Schubwirkung für den Tiroler Tourismus mit seinen 25 Millionen Winternächtigungen ist unbestritten (und auch umso problematischer, wenn Kitz-Rennen etwa wie in der Vergangenheit wegen Schneemangels abgesagt werden müssen). Sehr positiv ist nun aber auch, dass das Land den Umstand, dass eine Vielzahl an Topmanagern (wie etwa VW-Chef Winterkorn) zu den Rennen kommt, für die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Tirol nützen will. Die Initiative KitzBizz hat daher noch große Zukunft.

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