BZÖ-Neujahrstreffen - Grosz: Zeichen des Zusammenhaltes und der Freundschaft

BZÖ wird neuen Weg in der Steiermark und Österreich gehen

Judenburg (OTS) - "Dieser Neujahrsauftakt ist ein starkes und geschlossenes Lebenszeichen unserer breiten Bewegung, ein Zeichen des Zusammenhaltes und der Ausdruck unserer gelebten Freundschaft", betonte der steirische BZÖ-Chef und stellvertretende Bundesobmann Gerald Grosz zu Beginn seiner Rede beim heutigen Neujahrstreffen in Judenburg vor über 800 Mitgliedern, Sympathisanten und Freunden des BZÖ.

Grosz betonte, dass die politischen Mitbewerber die Totenglocken, die man einmal mehr über das BZÖ wie die Pummerin schwingen wollte, gleich wieder einpacken könnten. "Die Totenglocken sind zu Glocken der Auferstehung einer Bewegung geworden, die aus dem Verrat der vergangenen Wochen heraus, geschlossener, mutiger und aufrechter denn je ihren geraden und ehrlichen Weg für unser Österreich weitergeht."

Grosz verwies auf die undemokratischen Vorgänge beim FPK-Parteitag vergangene Woche in Kärnten. Dies habe nichts mit Freiheit mehr zu tun gehabt. "Unser Bündnisobmann Seppi Bucher ist heute bei uns willkommen, weil wir gemeinsam mit ihm an etwas glauben. Dies soll Seppi Bucher zeigen, dass es in der Politik noch Anständigkeit und Freunde gibt. Menschen, die sich in den Dienst der Sache stellen und die Politik als Berufung und nicht Beruf sehen."

Der steirische BZÖ-Bündnisobmann betonte, dass die vergangenen Wochen nicht einfach für das BZÖ und alle Mitstreiter gewesen seien. "Was wir gelesen und gehört haben ist fern jeglicher Realität. Das hat nichts mehr mit Politik zu tun. Das nur mehr behandelbar", so Grosz, der seine menschliche Enttäuschung für die Herren Scheuch, Dörfler und Co. zum Ausdruck brachte. "Die Menschen wenden sich mit Grauen von solchen Vorgängen ab, die Bürgerinnen und Bürger ballen die Fäuste in den Hostentaschen, wenn sie über dieses Chaos in Kärnten in den Zeitungen lesen. Eine über Jahre und Jahrzehnte mühsam aufgebaute Bewegung wird am Altar der Machtgier und der Einzelinteressen über Nacht geopfert. Hoffnungen von Wählerinnen und Wählern wurden über Nacht in Kärnten zerstört ", kritisierte Grosz.

Der Plakatspruch "Wir passen auf Dein Kärnten auf - Garantiert" bekomme hier eine neue, ja fast menschenverachtende Dimension "Bevor man hier den Herren Strache, Scheuch und Dörfler ein Land zum Aufpassen gibt oder eine Verantwortung über die Menschen überträgt, lasse ich lieber meinen Hund auf die Würste aufpassen - das ist dann garantiert sicherer", so Grosz, der einen besonderen Gruß an die über 150 erschienen Kärntner Freunde richtete. "Wir alle stehen zu Kärnten und den Menschen und haben Achtung und Respekt vor der Tradition und dem Zusammenhalt dieses wunderschönen Landes. Ein Land, das sich in der Geschichte immer in Treue zu Österreicher ausgezeichnet hat.

Jörg Haider habe "sein Kärnten" geliebt und über die Jahre so vielfältig geprägt. "Er hat eine unbestechliche und geradlinige Politik, eine Politik die sich an den Menschen und nicht an sich selbst orientiert, eine ehrliche Politik, die tapfer und treu den Wählerinnen und Wählern gegenüber und konsequent sowie mutig für die Ziele der Bürger eintritt, betrieben", sagte der steirische Bündnisobmann. Gerade die jüngsten Ereignisse rund um Scheuch, Dörfler und Co hätten gezeigt, welcher Flächenbrand entstehen kann, wenn die falschen Leute das Feuer in die Hand nehmen und es missbrauchen.

"Mir wird ja erst jetzt so richtig klar, für was diese erste eingetragene Partnerschaft, diese FPK und FPÖ-Familienzusammenführung, steht: Nach der von mir bereits im Sommer kritisierten Skandalparteiförderung, nach dem Spenden- und Korruptionssumpf, nach den 1,2 Millionen Euro Morgengabe für Strache, hat sich hier im FPK offenbar die Familie Panzerknacker wiedergefunden. Hier kommen ja nur mehr die niedrigsten Instinkte zum Ausdruck: Macht, Habgier, Korruption, Lüge und Skrupellosigkeit", so Grosz.

Grosz erklärte, dass die Bevölkerung und die Betriebe unter der Wirtschaftskrise leiden würden. "Millionen Menschen leben an der Armutsgrenze, Einbrecherbanden fallen über unser Land wie die Heuschrecken her, der Wirtschaftsstandort wird ruiniert. Die politisch Verantwortlichen von Rot, Schwarz und Blau beschäftigen sich mit Stiftungen, wie jener der steirischen SPÖ, mit politischen Machtspielchen über die Aufteilung von Posten, mit parteipolitischen Intrigen, mit Steuergeld, das den Banken in den Rachen geschmissen wird. Der steirischen SPÖ-Landeshauptmann Franz Voves unterstützt nicht die Menschen, die aufgrund der Wirtschaftskrisen entlassen werden, sondern zählt in seiner millionenschweren Villa das Geld, das er durch seine Abfertigungen erhalten hat. Diese Politik hat kein Mensch in unserem Land verdient, diese sogenannten Politiker gehören mit dem nassen Fetzen aus ihrem Amt verjagt", betonte der steirische BZÖ-Chef.

Grosz verwies auf die Herausforderungen, die dieses Jahr auf das steirische BZÖ zukommen, wie die Gemeinderatswahlen und die Landtagswahl. "Wir wollen weg von einer rot-schwarzen Politik, die sich durch Stillstand, Korruption, Sumpf, Postenschacher und Privilegien auszeichnet und hin zu einer Politik, die die Lösung der Probleme unserer Landsleute zum Ziel hat. Wir sprechen die Wahrheit aus, auch gegen den politischen Mainstream. Das BZÖ will und wird einen NEUEN WEG in der Steiermark gehen. Eine Politik die den Menschen wieder Vertrauen und Heimat gibt. Dies wird uns sicherlich gelingen. Wir werden damit als starke reformdemokratische Kraft auch dem Bundes-BZÖ eine vitale Lebensquelle sein. Wir sind ein Bündnis der Ehrlichkeit und des Anstandes."

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