Kräuter: "Lopatka kritisiert eigene Vergangenheit"

ÖBB-Spekulationen unter Huber und Söllinger

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer zeigt sich über den heutigen Rundumschlag von ÖVP-Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka gegen die ÖBB-Vergangenheit der Jahre 2000 bis 2006 im Kurier erfreut und sieht sich bestätigt. Kräuter: "Auch ich habe die Verkehrs- und Infrastrukturpoltik unter schwarz-blau jahrelang massiv kritisiert, die späte Erkenntnis von Reinhold Lopatka ist anzuerkennen. Lopatkas Einsicht wird allerdings durch den unfairen Versuch, die Verantwortung der SPÖ und der Belegschaftsvertretung unterzuschieben, deutlich getrübt."
Wenn Lopatka die ÖBB-Spekulationsverluste, die sich letztendlich auf 300 Millionen Euro belaufen, anprangere und die Gehälter und Bonuszahlungen an ÖBB-Manager geißle, müsse er die Verursacher und Verantwortlichen in den Reihen von ÖVP-Parteigängern wie Ex-Generaldirektor Martin Huber, Ex-Finanzchef Erich Söllinger, Ex-Aufsichtsratspräsident Wolfgang Reithofer und Ex-ÖVP-Staatssekretär Helmut Kukacka suchen. Kräuter: "Alle kritisierten Vorstandsverträge und die fatalen Spekulationsgeschäfte sind in den Jahren 2000 bis 2006 entstanden, die Folgen müssen nun bewältigt werden." (Schluss ab/cv)

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