Das wöchentliche Info-TV für Wien

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Wien (OTS) - Vom 11. bis 13. Februar 2010 findet in Wien eine Volksbefragung statt. Wien will es wissen - und zwar die Meinung der WienerInnen zu folgenden fünf Themen: HausbesorgerInnen neu, 24-Stunden-Betrieb für U-Bahnen von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag, verpflichtender Hundeführschein für sogenannte "Kampfhunde", ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen in Wien und die Einführung einer Citymaut. Auf der Internetplattform www.wienwillswissen.at gibt es seit 11. Jänner die Möglichkeit, sich über die Themen der Volksbefragung zu informieren und auszutauschen. Die Webplattform ist als Diskussionsforum zu sehen. Unter der Rubrik "blog" diskutieren ExpertInnen die Pros und Contras der Themen, Mitreden ist erwünscht. wien.at-TV hat sich mit zwei Bloggern getroffen und ihre Meinungen zum Thema "Ganztagsschule" kennengelernt. Mehr dazu auf www.wien.at/tv

Stunde der Wintervögel

Am 6. Jänner gab es erstmals in Wien eine große Vogelzählung. Alle Wienerinnen und Wiener waren aufgerufen, eine Stunde lang im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Park Vögel zu bestimmen und zu zählen. Die Anzahl jeder einzelnen Vogelart wurde auf einem eigenen Meldebogen notiert und die Ergebnisse an BirdLife Österreich geschickt. Auf wien.at-TV erfahren Interessierte die Ergebnisse der Vogelzählung. Ziel war es, bessere Erkenntnisse über die Auswirkungen der Winterfütterung und ihre Rolle im Vogelschutz zu bekommen. Offen waren auch Fragen nach den häufigsten Gästen an der Futterstelle, nach jährlichen Schwankungen oder warum vertraute Zugvögel ausbleiben. Die Aktion "Die Stunde der Wintervögel", die auf über 25-jährigen Erfahrungen in Großbritannien zurückgreifen kann, soll langfristig wertvolle Trends für den Vogelschutz aufzeigen. Weitere Ergebnisse zur Stunde der Wintervögel auf www.wien.at/tv .

30 Jahre Psychosoziale Dienste in Wien

Vor 30 Jahren wurde in Wien der Psychosoziale Dienst gegründet und damit die Wiener Psychiatriereform eingeläutet. Ein grundsätzliches Umdenken begann und eines der in Umfang und Bedeutung größten gesundheitspolitischen Reformvorhaben der Zweiten Republik wurde damit umgesetzt. Ein Team aus 240 MitarbeiterInnen, davon rund ein Fünftel ÄrztInnen, betreut jährlich deutlich über 10.000 PatientInnen im Rahmen von rund 150.000 Behandlungskontakten. Jeder vierte Mensch wird im Laufe seines Lebens einmal psychisch krank. Besonders im Jugendalter nehmen die Erkrankungen zu. 1979 hatte Wien 3.858 Betten in der Versorgungspsychiatrie. Vier von fünf Aufnahmen erfolgten unfreiwillig. Es wurde wenig bis keine ambulante Struktur angeboten - mit Ausnahme einiger weniger FachärztInnen mit Kassenvertrag. Heute sieht Wien anders aus. Es gibt 500 Betten in den Wiener Krankenanstalten Otto-Wagner-Spital, Donauspital, Kaiser-Franz-Josef-Spital und 145 Betten im Psychiatrischen Krankenhaus Ybbs an der Donau. Drei von vier Aufnahmen in die stationäre Psychiatrie erfolgen freiwillig. Das Vertrauen in die Versorgung ist wesentlich gestiegen. Einen ausführlichen Bericht plus Interviews gibt es auf www.wien.at/tv. (Schluss) fle

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