Missgeschick bei ORF-Publikumsratswahl: ORF muss handeln!

KFÖ übt Kritik am Wahlverfahren bei der ORF-Publikumsratswahl - Der ORF sollte Bedeutung des Publikumsrates neu überdenken

Wien (OTS) - "Die Tatsache, dass das Wahlverfahren per Telefax völlig veraltet ist, wird nun durch die missglückte Aussendung des ORF noch übertroffen", übt Prof. Dr. Clemens Steindl, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs, Kritik am Ablauf bei der ORF-Publikumsratswahl. Der ORF hatte "personalisierte" Wahlformulare ohne persönliche Daten und ohne Teilnehmernummer an die Haushalte geschickt. Clemens Steindl, der im Bereich "Eltern bzw. Familie" als Kandidat des Katholischen Familienverbandes antritt, spricht von einer weiteren Hürde zur an sich schon "total umständlichen und unzeitgemäßen Faxwahl". "Der ORF bewirbt die Wahlen selbst kaum, dafür druckt er falsche Wahlformulare. Man erhält den Eindruck, dass die Publikumsratswahl eine eher ungeliebte Aufgabe ist", so Steindl.

Die Interessen der Rundfunkteilnehmer, die eine seriöse und selbst gewählte Vertretung verdienen, aber auch das Engagement der Kandidaten werden durch eine derartige Aktion konterkariert. "Die ohnehin durch die Faxwahl eingeschränkte Wahlbeteiligung läuft Gefahr, noch mehr zu sinken, und es stellt sich die Frage nach der Effizienz des Wahlvorgangs", befürchtet Steindl. "Deshalb appelliere ich an alle Rundfunkteilnehmer, sich dennoch nicht abschrecken zu lassen und von ihrem Wahlrecht ab 26. Jänner Gebrauch zu machen".

In Richtung ORF appelliert der Katholische Familienverband, dieses Debakel als Anlass zu nehmen, die bisher eher zurückhaltende Informationspolitik zu diesen Wahlen zu überdenken und dem Publikumsrat und der Wahl wieder einen höheren Stellenwert als Vertretungsorgan für die Endverbraucher beizumessen. Dann sollten solche Pannen nicht mehr passieren.

Wertvolle Informationen zur Wahl sowie ein Ersatz-Wahlformular werden auf der Website www.clemenssteindl.at angeboten.

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Mag. Christina Luef
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