FPK-Organisationsreferent wechselt zu BZÖ und wird Bundesgeschäftsführer

Willi Korak bestätigt Manipulationen bei FPK-Parteitag! - Petzner will freie Entscheidung für alle Mitglieder zwischen FPÖ und BZÖ

Klagenfurt/Wien (OTS) - Einer der wichtigsten Mitarbeiter der
FPK, Organisationsreferent Willi Korak, wechselt mit sofortiger Wirkung zum BZÖ und wird neben Michael Richter zweiter Bundesgeschäftsführer und als solcher organisatorischer Hauptverantwortlicher für das BZÖ in Kärnten und die Bundespartei. Diese personelle Weichenstellung hat das BZÖ heute in einer Pressekonferenz in Klagenfurt bekannt gegeben.

BZÖ-Generalsekretär und geschäftsführender Landesparteiobmann Stefan Petzner: "Es freut mich, dass wir mit Willi Korak jemanden für uns gewonnen haben, der in der Kärntner Partei bestens verankert ist und sich als Führungskraft innerparteilich und in Wahlkämpfen im Bereich Organisation und Marketing bestens bewährt hat. Willi Korak ist eine echte Verstärkung und ein klares Signal in die Kärntner Partei hinein, dass hier ein Team in Kärnten entsteht, dass den Mitgliedern bekannt und vertraut ist und auf das sie sich verlassen können. Das BZÖ stellt sich in Kärnten gut auf!"

Der neue Bundesgeschäftsführer Korak begründet seine Entscheidung:
"Ich war immer beim BZÖ und werde beim BZÖ bleiben. Denn ich bin dem BZÖ und vor allem den Wählern, die mich in meiner Heimatgemeinde Brückl auch zum Gemeinderat gewählt haben, treu. Ich wurde seinerzeit vom verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider und Stefan Petzner in die Politik und zum BZÖ geholt und freue mich, weiter für das BZÖ Verantwortung übernehmen zu dürfen."

Der ehemalige FPK-.Mitarbeiter Korak bestätigte heute aber auch Vorwürfe, dass es massive Manipulationen am FPK-Parteitag gegeben hat: "Die Vorwürfe sind richtig. Es hat entsprechende Aufträge von Scheuch und seinem Umfeld an uns Mitarbeiter gegeben. So wurden eigens Personen auf Bucher, Petzner und Dolinschek angesetzt, um sie am Parteitag abzuschirmen. Auch organisierte Zwischenrufe und Buh-Rufe hat es gegeben, um dem BZÖ am Parteitag keine Chance zu lassen. Die Delegierten-Listen wurden bewusst manipuliert. Wolfsberg hat etwa mehr Delegierte entsendet als statutarisch überhaupt möglich. Und in Klagenfurt wurden Delegierte absichtlich über ihren Delegiertenstatus nicht informiert, um sie vom Parteitag fern zu halten. Der Rechnungsprüfer hat am Parteitag eine vom FPK vorbereitete Rede verlesen, ohne jemals in die Parteikasse gesehen zu haben."

Für BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner steht damit ohne Zweifel fest:
"Es war ein undemokratischer Sowjet-Parteitag wo die 5800 Mitglieder dem Diktat Scheuchs unterworfen wurden! Umso wichtiger ist, dass die Mitglieder selbst entscheiden können, ob sie den Weg des Wählerverrates und Stimmenverkaufes an Strache mitgehen oder dem BZÖ und den Wählern treu bleiben möchten." Petzner verweist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf das neu beschlossene Statut, in welchem geregelt ist, dass für jedes Mitglied der Freiheitlichen in Kärnten der Beitritt zu einer anderen politischen Gruppierung möglich ist, wenn es die Landesparteileitung genehmigt. "Dass sich gerade Scheuch im Statut dieses orange Hintertürchen geschaffen hat, ist spannend. Denn dieses Hintertürchen bedeutet, dass jedes Mitglied der Freiheitlichen in Kärnten auf Bundesebene Mitglied des BZÖ bleiben kann. Nämlich dann, wenn es die Landesparteileitung genehmigt! Und genau das schlage ich auf Basis des Statutes vor: Die Landesparteileitung soll ermöglichen, dass jedes Mitglied der seit 1986 eigenständigen Partei `Die Freiheitlichen in Kärnten` frei entscheiden kann, ob es auf Bundesebene lieber der FPÖ mit Strache oder dem BZÖ angehören möchte. Das wäre ein kluger und gangbarer Weg und die von Scheuch betriebene Spaltung wäre abgewendet."

Schließlich gab Petzner noch bekannt, dass der Konvent des BZÖ Kärnten am 30. Jänner 2010 mit Beginn um 10.30 Uhr im Artecielo in Klagenfurt stattfinden wird. Der Konvent steht unter dem Motto "Aufbruch für Kärnten. Mit Anstand und Charakter". Neben dem Bündnisobmann für Kärnten soll am Konvent auch ein eigenes Kärnten Programm beschlossen werden.

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