VP-Wolf: ORF-Publikumsratswahl wirft ernsthafte Fragen auf

Durchführung entwickelt sich zum teuren Pallawatsch

Wien (OTS) - "Die Wahl der Mitglieder zum Publikumsrat des ORF,
die vom 26. Jänner bis 1. Februar 2010 stattfindet, läuft Gefahr, sich zu einem sehr teuren Flop zu entwickeln und wirft zahlreiche Fragen auf", so der Mediensprecher der ÖVP Wien, LAbg. Franz Ferdinand Wolf.

1. Warum wird die Wahl nicht direkt von der GIS abgewickelt, und warum werden teure, offensichtlich überforderte Fremdfirmen beschäftigt?
2. Wer hat jene Firmen beauftragt, die sich im dokumentierten Naheverhältnis zu ORF Kommunikationschefs Pius Strobl befinden?
3. Wer kommt für die Kosten der Zusatzinformationen auf, die nun an 3,4 Millionen Gebührenzahler versendet werden müssen?
4. Ist sichergestellt, dass durch diese Panne kein Wahlschwindel (Mehrfachabgabe der Stimme) möglich wird?
5. Wie oft ist bei dieser Wahl jemand stimmberechtigt, der mehrere Rundfunkbewilligungen hat?
6. Wer ist eigentlich Wahlberechtigt?

"Die entstandenen Kalamitäten rund um die Publikumsratswahl zeigen offensichtlich deren dilettantische Vorbereitung und Abwicklung auf. Die daraus entstandenen Mehrkosten dürfen aber weder zu Lasten der Gebühren- und Steuerzahler noch der Programmfinanzierungen gehen", so Wolf abschließend.

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