Jarmer: Zur Feststellung des Grades einer Behinderung auch nicht-ärztliche ExpertInnen heranziehen

Grüne: Änderung der Einschätzverordnung war überfällig

Wien (OTS) - "Die Schaffung einer neuen Einschätzverordnung für die Feststellung des Grades einer Behinderung war überfällig, erfolgt die derzeitige Feststellung doch auf Basis des Kriegsopferversorgungsgesetzes aus 1957", erklärt die Behindertensprecherin der Grünen, Helene Jarmer.

Nicht zufrieden sind die Grünen jedoch damit, dass lediglich medizinische GutachterInnen mit der Neufassung der Kriterien befasst wurden und in Zukunft die Einschätzung vornehmen. "Für eine realistische Einschätzung des Grades einer Behinderung wäre es notwendig, auch nicht-ärztliche ExpertInnen einzubeziehen, so zum Beispiel medizinisch-linguistische ExpertInnen oder klinisch-psychologische Sachverständige", fordert Jarmer, die auch kritisiert, dass bei der Erstellung der Einschätzverordnung kein Vertreter der Behindertenverbände einbezogen wurde.

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