Gesundheitsreform: BZÖ-Spadiut: Stöger noch immer säumig

BZÖ-Vorschläge bringen zwei Milliarden Euro an Einsparungen

Wien (OTS) - "Die heute präsentierte Umfrage des Instituts "Oekonsult" zur Gesundheitsreform bestätigt einmal mehr, dass "wir eine umfassende nachhaltige und zukunftsweisende Gesundheitsreform in Österreich brauchen. Das BZÖ hat schon in seiner Zukunftsklausur im Jänner 2009 ein Maßnahmenpaket zur Sanierung des österreichischen Gesundheitssystems erarbeitet", stellte heute BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut fest und forderte Gesundheitsminister Stöger auf, dieses auch umzusetzen, da das Weiterflicken am derzeitigen System bereits als fahrlässig bezeichnet werden kann. "Nun schreit sogar die Bevölkerung nach einer großen Gesundheitsreform, wann wird der Minister endlich aktiv?", fragte Spadiut.

"Der BZÖ-Vorschlag zu einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Gesundheitsreform würde überdies zwei Milliarden Euro an Einsparungen bringen - ohne die Landesspitäler schließen zu müssen", sagte Spadiut, der diese Maßnahmen kurz skizzierte: Zusammenlegung der 22 Sozialversicherungsträger, Prävention als leitendes Prinzip im Gesundheitswesen, Finanzierung aus einer Hand, Abstellen von E-Card Missbrauch, einheitliche Leistung für einheitliche Beiträge, Vereinheitlichung der Ärzte-Honorare, Stopp dem Medikamentenwucher, Einführung eines Bonus-Systems bei der Krankenversicherung.

"Gesundheitsminister Stöger war bis jetzt unfähig, eine Reform anzugehen. Der Minister hat seine Verantwortung nicht wahrgenommen und die Arbeit an den Hauptverband der Sozialversicherungsträger abgeschoben. Was dieser dann vorlegte, war alles andere als ein Sanierungskonzept, sondern widerspricht jeglichem wirtschaftlichen Reformgedanken", kritisierte Spadiut.

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