ÖAMTC warnt: Besitz von illegalen Radarwarnern kann bis zu 4.000 Euro kosten

Werbung kommt via Fax und Mail - Einfuhr von Geräten ist illegal

Wien (OTS) - Mit dem reißerischen Slogan "Was wäre, wenn der Führerschein weg wäre?" bewirbt ein Vertreiber von illegalen Radarwarnern derzeit per Fax seine Geräte. "Auf dem Fax heißt es, das System schütze vor den neuen Frontblitzern. Derartige Radarwarngeräte sind aber in Österreich - wie nahezu in allen anderen Ländern -verboten", warnt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Strafbar ist nicht nur der Besitz. "Auch die Einfuhr der Geräte nach Österreich kann mit einer Strafe von bis zu 4.000 Euro belegt werden", rät Pronebner von den angebotenen Bestellmöglichkeiten dringend ab.

Erlaubt sind in Österreich Geräte, die oft in Navigationsgeräten integriert sind und die fix montierte Radargeräte als Points of Interest (POI) anzeigen. "Allerdings können auch diese sogenannten POI-Warner bei Reisen ins Ausland zum Problem werden. Denn in Deutschland oder der Schweiz sind sogar diese Geräte verboten", gibt die ÖAMTC-Juristin zu bedenken. Die Strafen reichen von 75 Euro in Deutschland bis zu mindestens 200 Euro in der Schweiz. Außerdem dürfen Polizisten die Geräte sicherstellen und vernichten. Betroffen davon sind nicht nur Navigationsgeräte. Auch manche Handys oder Laptops haben eine Radar-Warn-POI aktiviert. "Wer mit einem GPS-Navi unterwegs ist, sollte daher bei Reisen ins Ausland sicherstellen, dass sein Navigations-Gerät keine Warn-POIs enthält bzw. diese Informationen deaktiviert sind", empfiehlt Pronebner. Nähere Informationen über das Löschen und Deaktivieren der Warn-POIs findet man auf den Homepages der Gerätehersteller.

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