AK: Achtung beim Ausfüllen von Kundenkarten-Anträgen! 2

Tipps der AK Konsumentenschützer

Wien (OTS) - Über Kundenkarten werden persönliche Daten und Daten über das Einkaufsverhalten des Konsumenten gespeichert. Manchmal werden die Daten sogar an andere Unternehmen weitergegeben. Das zeigt ein aktueller AK Test. "Seien Sie vorsichtig beim Ausfüllen von Kartenanträgen", rät AK Konsumentenschützerin Daniela Zimmer. "Lesen Sie unbedingt vor dem Ausfüllen des Antrags die Teilnahmebedingungen durch!"

Tipps der AK Konsumentenschützer
+ Achten Sie, ob die Kundenkarte etwas kostet und wägen Sie Kosten und Nutzen ab.
+ Klären Sie unverständliche Geschäftsklauseln mit den MitarbeiterInnen ab.
+ Hinterfragen Sie, ob Ihnen die Kartenvorteile so viel wert sind, dass sie auch etwa Mails oder Werbeanrufe bekommen.
+ Sie wollen keine Werbemails oder Werbeanrufe: Klären Sie ab, ob Sie die Zustimmung zu solchen Werbungen verweigern können, ohne dass die versprochenen Vorteile wegfallen.
+ Werden Bonus- oder Rabattpunkte, Gutscheine oder Gutschriften oft nicht rechtzeitig eingelöst, verfallen sie. Ein Beispiel: Die in einem Kalenderjahr gesammelten Punkte müssen bis zum 30. Juni des Folgejahres eingelöst werden.
+ Beim Einkauf mit der Kundenkarte werden Punkte oder Rabatte nicht in jedem Fall in der versprochenen Höhe gutgeschrieben. Zwei Beispiele: Punkte werden oft nicht auf preisreduzierte Ware gewährt. Wer mit Kreditkarte zahlt, dem wird nur die Hälfte der normalerweise verrechneten Punkte gutgeschrieben.

Die Erhebung zu den Kundenkarten finden Sie im Internet unter www.arbeiterkammer.at/danielazimmer.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/26

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