Verwendung von Steuergeldern im Bildungsressort für Werbekampagnen- Zahlen Eltern dafür Steuern?

Wien (OTS) - Die jüngst vorgestellte Infokampagne des Bildungsministeriums zur Schulreform kostet wieder einiges an Steuergeldern. Den Landesverband katholischer Elternvereine Wiens erreichen seit gestern viele Fragen aufgebrachter Eltern:

  • Wie viele Schulbücher und moderne Unterrichtsmaterialien hätten um dieses Geld angeschafft werden können?
  • Wie viel mehr an desolaten Schulgebäuden hätten saniert werden können?
  • Wie viel Ersatzunterricht für ausgefallene Unterrichtsstunden hätte finanziert werden können?

- Wie vielen Schülern in Familien an der Armutsgrenze oder in Armut hätte man Lernförderung finanzieren können?

- Wie viele Lehrerzimmer bzw. -Arbeitsplätze hätten mit moderner Büroinfrastruktur ausgerüstet werden können?

Der Einsatz von Steuergeldern durch das Bildungsressorts ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes, nämlich in unsere Kinder.

Wir fragen daher: wie viel Wissenszuwachs hat diese Ausgabe an Steuergelder zur Finanzierung der jüngsten Werbekampagne den Schülern Österreichs und Wiens gebracht?

Oder anders formuliert: wie erklärt man den Eltern, die zu Beginn des nächsten Schuljahres u. a. wieder die Differenz zwischen Schulbuchlimit und tatsächlichen Beschaffungsaufwand für Unterrichtsbücher aus eigener Tasche (= aus dem bereits versteuerten Einkommen!) zahlen müssen, dass ihre Steuern zur Finanzierung von bunten Plakaten über die Schule anstatt für die Schule selbst verwendet wurden?

Anm: Dass die Schulbücher aus einem anderen "Topf" finanziert werden, ist den meisten Eltern nicht bekannt, letztendlich für sie aber sekundär.

Es muss zusätzlich gezahlt werden!

Mag. Christian Hafner
Obmann des Landesverbandes Katholischen Elternvereine Wien

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