Scheuchs groteske Verrenkungen (von Michaela Geistler-Quendler)

Ausgabe 22. Jan. 2010

Klagenfurt (OTS) - Mittlerweile häufen sich die Versionen, in
denen FPK-Obmann Uwe Scheuch die mitgeschnittene Telefon-Plauderei über Investments, Staatsbürgerschaften und Parteispenden darzustellen versucht. Zunächst einmal konnte er überhaupt nicht verstehen, was an den in "News" zitierten Passagen problematisch sein sollte. Wohl aus der Erfahrung heraus, dass es salonfähig geworden ist, die Unfähigkeit, Unrecht zu erkennen, für sich ins Treffen zu führen. Zugleich tauchten Gedächtnislücken auf, die geradezu unüberwindlich schienen. Und jetzt kehrt plötzlich die Erinnerung zurück. Wie sich Scheuch das erklärt? Ursprünglich sei von einer Unterhaltung mit einem russischen Investor die Rede gewesen, nun stelle sich heraus, der Gesprächspartner sei ein langjähriger Weggefährte. Der Haken: Ein direktes Gespräch mit dem Investor stand nie zur Debatte. Scheuch will jetzt also nicht nur Probleme damit haben, zu verstehen, was problematisch ist, sondern auch damit, was ihm seit Tagen vorgeworfen wird. Vielleicht lässt sich diese Groteske ja noch steigern.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/413

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/5866-502
redaktion@ktz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KTI0001