Buchmayr/Wageneder: OÖ FP Landesrat Haimbuchner steuert seine Wohnbaupolitik von einer Diskriminierung zur nächsten

"Integration erfordert sachliche Lösungen und nicht Grauslichkeiten und Schikane"

Linz (OTS) - "Der sachpolitische Lack von LR Haimbuchner bröckelt rasend schnell ab und zum Vorschein kommt die bekannte fremdenfeindliche und diskriminierende Gesinnung", kritisiert heute die Integrationssprecherin der Grünen OÖ, LAbg. Maria Buchmayr die Pläne des FP Wohnbaureferenten. Dieser will bekanntlich Infomaterial und Anträge zur Wohnbehilfe nur mehr in Deutsch, Englisch und Französisch aber nicht mehr in Türkisch und Serbokroatisch auflegen. Dass nicht einmal mehr der Einspargedanke vorgeschoben wird, sondern LR Haimbuchner durch diese Maßnahme die MigrantInnen zur Integration animieren möchte, ist für Buchmayr empörend: "Der Entzug einer Leistung als Motivation - das ist also FP Integrationspolitik, die vor Zynismus, Unsachlichkeit und Inkompetenz nur so strotzt", betont Buchmayr.

"Nach seinem vergeblichen Vorstoß, den Bezug der Wohnbeihilfe an Deutschkenntnisse zu binden, krönt LR Haimbuchner seine bisherige drei monatige Amtszeit mit einem weiteren menschenverachtenden und unproduktiven Highlight", betont auch die Wohnbausprecherin der Grünen OÖ, LAbg. Maria Wageneder.

Vielmehr geht es gerade auch in der Wohnbaupolitik darum, durch konstruktive Maßnahmen, das Zusammenleben von Einheimischen und MigrantInnen zu verbessern. Hier haben Grünen anders als LR Haimbuchner konkrete Ansatzpunkte:

So wäre es förderlich Hausordnungen in geförderten Wohnanlagen mehrsprachig zu gestalten. Ein weiteres konkretes Rezept für ein reibungsloseres Zusammenleben ist das Projekt "Miteinander Wohnen", welches auch Teil des von den Grünen initiierte Integrationsleitbildes ist. Zentraler Punkt dieses Projektes sind Mediatoren, die im Streitfall zwischen BewohnerInnen vermitteln und Konflikte bereinigen.

Das Zusammenleben im Wohnbereich bietet wohl das größte Konfliktpotential zwischen Einheimischen und MigrantInnen und ist noch eine der Schwachstellen im Integrationsspektrum. "LR Haimbuchner sollte hier sachliche, wirklich lösungsorientierte Vorschläge machen und nicht permanent mit Grauslichkeiten aufwarten", schließt Wageneder.

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